Wölfe fahren gegen Wedemark drei Punkte ein

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Wölfe-Spielertrainer John Noob zeigte sich nach Spielschluss zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Sowohl Noob als auch Bernd Wohlmann, der als Trainer der Wedemarker in seine alte Heimat zurückkehrte, bemängelten nach der Partie die Chancenauswertung ihrer jeweiligen Mannschaft.

Den besseren Start in die Begegnung erwischten die Harzer. Mit einer satten Direktabnahme erzielte Erik Pipp in der vierten Minute die frühe 1:0-Führung. Die Gäste schlugen jedoch in ihrer ersten Überzahlsituation zurück, der Schwede Johannes Harnesk markierte den Ausgleich (9.). Christian Schock verwertete eine sehenswerte Vorlage von Pipp nach genau dreizehn gespielten Minuten zur erneuten Führung, mit diesem Zwischenstand ging es trotz einiger Möglichkeiten auf beiden Seiten auch in die erste Pause.

Die Vorentscheidung fiel dann bereits zu Beginn des Mittelabschnitts. Die Mellendorfer waren nach einer überstandenen Unterzahl gerade wieder komplett, da krönte Benjamin Schulz sein Comeback nach langer Verletzungspause mit dem 3:1 (22.). „Benjamin hat mich nach seiner langen Pause in seinem ersten Spiel sehr positiv überrascht“, lobte Noob nach der Partie den Flügelstürmer. Nur 34 Sekunden nach dem 3:1 überwand Ruven Bannach Wedemarks Keeper Florian Holst mit der Rückhand zum 4:1 (23.).

Dass dies aber auch der Endstand sein würde, war angesichts der Chancen, die sich beide Mannschaften in der Folge erspielten, mehr als erstaunlich. Doch sowohl Holst als auch ESC-Keeper Mario D'Antuono zeigten in der Folge eine tadellose Leistung und waren nicht mehr zu überwinden. D'Antuono parierte etwa Mitte des zweiten Drittels zwei Alleingänge der Wedemarker. Sein Gegenüber Holst stand ihm aber in nichts nach, er packte unter anderem gegen die frei vor ihm auftauchenden Sven Eichler und Michele Meridian zu.

Das gleiche Bild bot sich im Schlussabschnitt: Viele Tor-Möglichkeiten, aber keine Treffer. Ein Endergebnis von 8:5 wäre ebenso möglich gewesen. „Es war immer ein Abwehrspieler im Weg, und wenn doch ein Puck durchkam, dann hat der Wedemarker Torwart stark gehalten“, sagte Noob. So blieb es zwar bis zur Schlussphase spannend, in Gefahr gerieten die Wölfe aber zu keinem Zeitpunkt mehr. „Heute war vielleicht sogar mehr drin. Wenn wir das zweite Tor schießen, kann noch vieles passieren. Dennoch bin ich mit der Leistung zufrieden“, äußerte sich Wohlmann nach Spielschluss.

Tore: 1:0 (3:18) Pipp (Öttl, Whitehead), 1:1 (8:52) Harnesk (Gonzales/5-4), 2:1 (13:00) Schock (Pipp, Öttl), 3:1 (21:44) Schulz (Bippus, Bilstein), 4:1 (22:18) R. Bannach (Bippus, Bauer). Strafen: Braunlage 6, Wedemark 10. Zuschauer: 698.

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