Wölfe brechen Bann

Wölfe brechen BannWölfe brechen Bann
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Zweimal schlugen jeweils Schiener und Thielsch zu, dazu gelang erstmals ein Shut-Out durch Kümpel. Und endlich wurde in dieser Saison ein Team der Top-Drei geschlagen. Am Freitag im Heimspiel gegen Regensburg können die VER-Cracks einen großen Meilenstein in Richtung Play-off-Runde setzen.

Nach einem auf beiden Seiten noch etwas verhaltenen Beginn erarbeiteten sich zunehmend die Hausherren ihre ersten Möglichkeiten. Allen voran Konsorada war der Führungstreffer nahe dran. Während Kümpel auf der anderen Seite gegen Titsch souverän klären konnte, drückte der VER kräftig weitere. Fischer auf Pass von Schiener, sowie kurze Zeit später Hendrikson scheiterten alelrdings an Keeper Irrgang. Schließlich mussten die Wölfe zweimal in Folge in Unterzahl agieren, darunter für 30 Sekunden gar bei drei gegen fünf. Selb hielt den Angriffen der Allgäuer aber stand. Sevo brillierte mit einem weiten Zuspiel auf Thielsch, der aus linker Position aber noch das Nachsehen hatte. Schon gleich darauf durfte er aber jubeln. Waßmiller gewinnt den Bully im Angriffsdrittel, über Konsorada ging der Puck zu Thielsch, der die Vorlage in die Maschen zum 1:0 setzte. Aufregung gab es aber zugleich, denn Selb kassierte die nächste strittige Strafzeit. Doch auch bei dieser zahlenmäßigen Unterlegenheit ließ der VER nichts anbrennen.

Ein Überzahl zum Anfang der zweiten Abschnitts brachte noch nicht den gewünschten Erfolg. Dafür jubelte Selb einem Minute später – vergebens. Konsoradas Treffer wollte Schiedsrichter zum großen Unmut nicht hinter der Torlinie gesehen haben. Das 2:0 ließ aber nicht lange auf sich warten. Zwar sorgte Füssen zwischendurch für viel Wirrwarr vor Kümpel. Selb befreite sich, marschierte fix nach vorne und traf nach gutem Pass von Fischer durch Schiener: 2:0 Heilman hätte umgehend nachlegen können, verpasste jedoch. Besser machte es Hendrikson, der in der 30. Spielminute alleine vors Tor lief und eiskalt verwandelte Die Zuschauer waren schon jetzt aus dem Häuschen. Füssen sorgte allerdings mehrfach für große Gefahr und war drauf und dran, wieder heranzukommen. Selb wehrte sich mit großem Einsatz, zumal Keeper Kümpel eine starke Leistung an den Tag legte. Gut außerdem: „Wir haben uns vom Schiedsrichter nicht beeinflussen lassen. Nach der ersten Pause gesagt, einfach ruhig bleiben und ihm aus dem Weg gehen“, äußerte sich Coach Cory Holden, der zufrieden waren, dass da die Fans immer zur Stelle waren, nachdem seine Jungs vorher schon verwarnt worden sind. Die zweiten zwanzig Minuten boten bis zur Sirene noch einige Höhepunkte auf beiden Seiten. Besonders Selb konterte mehrfach und war dem Führungsausbau durch Schwarzmeier und Kollegen nahe dran.

Konzentriert verteidigten die Gastgeber den Vorsprung im Schlussabschnitt und sorgten schließlich in der 47. Minute zur Vorentscheidung. Das durch Dennis Thielsch: erst ließ er der Verteidigung keine Chance und war im Abschluss abgezockt. Das Spiel war damit gelaufen, gute Möglichkeiten gab es dennoch Die erste hatte Sekera, der mutterseelenallein vor Torhüter Irrgang das Nachsehen hatte. Besser machte es darauf Schiener. Der Angreifer machte mit seinem Alleingang seinen zweiten Treffer an diesem Abend und damit das 5:0. Die Wölfe verteidigten nun mit Mann und Maus die eigene Zone und bescherte so Keeper Kümpel den verdienten Shut-Out.

Natürlich gab es nach dem Spiel nur noch zufriedene Gesichter. Die Mannschaft, die zweifachen Torschützen und vor allem Manuel Kümpel wurden zu mehreren Ehrenrunden, La-Ola-Wellen und Tänzen aufgefordert. Riesenapplaus gab es für Cory Holden zu Beginn der Pressekonferenz. Und der Coach fand nur noch lobende Worte für sein Team, das vom Keeper angefangen über die Verteidigung bis hin zum Angriff eine fantastische Leistung ablieferte.

Tore: 1:0 (15:57) Thielsch (Konsorada, Waßmiller), 2:0 (25:49) Schiener (Fischer), 3:0 (29:22) Hendrikson (Schadewaldt, Ryzuk), 4:0 (46:50) Thielsch (Sevo, Heilman), 5:0 (57:40) Schiener (Schwarzmeier). Strafen: Selb 16, Füssen 12. Zuschauer: 1196.

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