Wochenende der Wahrheit - München gegen Ravensburg und Schweinfurt

Lesedauer: ca. 1 Minute

Aus Sicht des EHC München steht das entscheidende Wochenende in der Oberliga-Meisterrunde an. An den letzten beiden Spieltagen ist von Platz zwei bis zu den hinteren Rängen alles möglich. Wollen sich die Landeshauptstädter sicher als Gastgeber im ersten Playoff-Spiel wähnen, sind zwei Siege nahezu Pflicht. Leichter gesagt als getan, geht es doch immerhin gegen Kontrahenten, mit denen man bislang nicht die allerbeste Erfahrung gemacht hat. Mit dem EV Ravensburg haben die Eibl-Schützlinge schon die ganze Saison über so ihre Probleme. Einem Sieg auf eigenem Eis stehen vier Niederlagen gegenüber, wenn auch zwei erst nach Penaltyentscheidung zu Stande kamen. In zwei Partien verspielte das Team von der Isar jeweils einen deutlichen Vorsprung. Ob das verletzungsbedingte Fehlen von Martin Miklik den Münchnern in die Karten spielt, darf indes bezweifelt werden. Auch ohne einen der besten Spieler der Vorrunde zeigten die Oberschwaben erstaunliche Leistungen, gewannen zuletzt beim Tabellenführer aus Essen. Zudem waren es in der Meisterrunde vor allem Dan Heilmann und Todd Wetztel, die für die nötigen Scorerpunkte sorgten. Ein Erfolg bei den Spielestädtern dürfte der Schlüssel zum Erfolg sein, der mit einer weiteren vollen Punktausbeute am Sonntag gegen die Schweinfurter Mighty Dogs seine Krönung finden könnte. Hierbei haben die Münchner noch durchaus eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, als man etwas unglücklich mit 4:5 unterlag. An Unterstützung wird es beiden Mannschaften nicht mangeln. Von den Gästen werden diverse ausgebuchte Busse gemeldet, mit Privatfahrern dürfte sich die Südkurve gut und gerne mit 500 Anhängern aus Unterfranken füllen. Sollten auch die einheimischen Zuschauer die Leistungen ihrer Mannschaft endlich entsprechend würdigen, könnte sich die Eishalle im Olympiapark über ungewöhnlich regen Besuch freuen. (orab)