Wild Boys überzeugen erneut mit starker Leistung

Dortmunds Christoph Ziolowski (rechts) und der Chemnitzer Michael Frank kämpfen beim Bully um den Puck. (Foto: Carsten Schürenberg - www.stock4press.de)Dortmunds Christoph Ziolowski (rechts) und der Chemnitzer Michael Frank kämpfen beim Bully um den Puck. (Foto: Carsten Schürenberg - www.stock4press.de)
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Da auf Chemnitzer Seite mit Esa Hofverberg, Torsten Hofmann (berufsbedingt) und Michael Stiegler (krankheitsbedingt) gleich drei Spieler ausfielen, sahen sich die Wild Boys mit nur zwölf Feldspielern einer Übermacht von 17 Dortmundern gegenüber.

Dortmund wollte gleich von der ersten Minute zeigen, wer das Heimteam ist und versuchte schnell Druck zu entwickeln. Doch die Wild Boys standen wieder einmal sicher in der Abwehr  und ließen nur wenig zu. So benötigten die Elche erst eine Überzahlsituation, um sich endlich eine richtige Chance zu erarbeiten. Die Wild Boys überstehen ihre erste Strafzeit aber ohne Probleme. Kaum waren Sie wieder komplett, durfte ein Dortmunder in die Kühlbox und schon hatten die Wild Boys ihrerseits die erste richtige Chance. Gleich danach die nächste Strafe für Chemnitz und der Westmeister drehte nun richtig auf. Zwar konnten die Wild Boys in Unterzahl nicht bezwungen werden, aber es lag ein Tor in der Luft. So war es dann auch nicht weiter verwunderlich, dass die Westfalen kurz darauf mit 1:0 in Führung gehen konnten. Dabei war es David Hördler, der freistehend abzog und Roman Kondelik keine Chance ließ. Die Gastgeber nutzten danach sofort die kurze Unsicherheit in der Chemnitzer Hintermannschaft, um nur 31 Sekunden später durch Andrew Schrembi auf 2:0 zu erhöhen.

Im zweiten Abschnitt zunächst nicht viel Neues. Dortmund ist läuferisch überlegen und versuchte nach zu setzen. Doch Roman Kondelik brachte die Dortmunder Stürmer an den Rand der Verzweiflung. Allerdings war auch er  machtlos, als in der 24.Minute erneut David Hördler abzog und auf 3:0 erhöhte. Dortmund blieb am Drücker, aber die Wild Boys stemmen sich mit aller Kraft dagegen. Angriffsmäßig gelingt ihnen in der Phase jedoch nicht viel und so nimmt Mannix Wolf in der 31.Minute eine Auszeit. Wirkung sollte dies Maßnahme aber zunächst nicht zeigen. Dennoch überstehen die Chemnitzer das Drittel ohne ein weiteres Gegentor.

Im Schlussdrittel durfte sich dann Roman Kondlik verdientermaßen ausruhen und der 21-jährige Stephan Quietzsch bekam seinen ersten Zwischenrunden-Einsatz. Da die Dortmunder vielleicht auch Hinsicht auf ihr Sonntagsspiel in Essen nun etwas zurück schalten, kommen die Chemnitzer besser ins Spiel und werden brandgefährlich. Nun bekommt auch die Dortmunder Hintermannschaft ordentlich Arbeit. Die Dortmunder bleiben mit Ihren Kontern  zwar gefährlich, aber Stephan Quietzsch knüpft nahtlos an die Leistung von Roman Kondelik an und fischt so manche Scheibe aus der Luft. Die Chemnitzer sind nun das aktivere Team und so gelingt Mike Losch in der 53. Minute das verdiente Tor zum 3:1. Die Blau-Gelben wittern  Morgenluft und suchen den Anschlusstreffer. Da stört es die Chemnitzer nicht einmal, dass sie in Unterzahl spielen mussten. Dann doch das Spiel entscheidende 4:1 für die Elche. Als Michal Vymazal auf der Strafbank schmort, wird eine weitere Strafe für Chemnitz angezeigt und Christoph Ziolkowski nutzt die Situation aus um Stephan Quietzsch zu bezwingen. Ärgerlich, dass dieser Treffer genau in der Sekunde passiert, als die Strafzeit für Michal abgelaufen war, denn somit durfte Ales Dvorak gleich seinen Platz übernehmen. Er ist  gerade von der Strafbank zurück, da erwischt auch noch ein Dortmunder eine Strafe. Ihre erst zweite Überzahl nutzen die Wild Boys sofort, um durch David Seidl auf 2:4 zu verkürzen, was dann auch den Endstand bedeutet.      

Nun gilt es am morgigen Sonntag, zum Saisonfinale in eigener Halle mit einem Sieg noch Platz drei in der Zwischenrundengruppe zu sichern, um dann in die verdiente Sommerpause zu gehen.

Tore: 1:0 (14:29) David Hördler (Sven Breiter, Martin Schweiger), 2:0 (15:00) Andrew Schembri (Florian Kirschbauer, Damian Martin), 3:0 (23:58) David Hördler (Manuel Neumann, Sven Breiter), 3:1 (52:11) Mike Losch (Mikhal Vymazal), 4:1 (54:23) Christoph Ziolkowski (Martin Schweiger, David Hördler/5-4), 4:2 (58:36) David Seidl (Klemens Kohlstrunk, Ales Dvorak). Strafen: Dortmund 4, Chemnitz 12. Zuschauer: 1263.

Bester Torjäger in den Play-offs
Christoph Kabitzky verlängert bei den Hannover Scorpions

​„Das war wichtig!“, so Sportchef Eric Haselbacher nach der Unterschrift von Christoph Kabitzky unter seinem Vertrag für die Eishockeysaison 2022/23 beim Oberligiste...

Jaroslav Hafenrichter bleibt
Dominik Meisinger erster Neuzugang bei Memminger Indians

​Der ECDC Memmingen gibt nach dem Trainergespann weitere Personalien für die kommende Saison bekannt. Stürmer Jaro Hafenrichter bleibt den Indians ein weiteres Jahr ...

Stürmer von Beginn an im Kader
Jan-Niklas Linnenbrügger bleibt bei den Herfoder Ice Dragons

​Zurück aus dem Standby-Modus – der Herforder EV und Jan-Niklas Linnenbrügger gehen gemeinsam und von Beginn an die kommende Oberligasaison an. ...

Zusammenarbeit mit dem Landsberg X-Press
Florian Reicheneder verlängert bei den HC Landsberg Riverkings

​Im Rahmen eines Mannschaftsbesuchs beim Heimspiel des Landsberg X-Press gegen Erding konnte der HC Landsberg die Vertragsverlängerung von Florian Reicheneder bekann...

Youngster ist erst 20 Jahre alt
Topscorer Julian Straub bleibt beim EV Füssen

​Der EV Füssen kann mit Julian Straub den Verbleib eines weiteren heimischen Spielers melden. Und gleichzeitig des Topscorers aus der vergangenen Spielzeit, denn der...

Stürmer unterschreibt für zwei Jahre
Lukas Koziol wechselt zum SC Riessersee

​In den 70er-Jahren spielte beim FC Bayern Georg Schwarzenbeck. „Katsche“, wie sein Spitznamelautet, war für seine harte Defensivarbeit bekannt – er hielt über viele...

Wechsel aus Deggendorf
Phillip Messing zweiter Neuzugang bei den Hannover Indians

​Die EC Hannover Indians melden eine weitere Neuverpflichtung für das Team 2022/23. Vom Deggendorfer SC wechselt Verteidiger Phillip Messing nach Hannover. ...

Angebote aus DEL2 nicht wahrgenommen
Hannover Scorpions verlängern mit Patrick Klöpper

​Patrick Klöpper, in der vergangenen Saison aus der DEL zu den Hannover Scorpions gewechselt, bleibt in der Oberliga-Saison 2022/23 weiterhin bei den Niedersachsen. ...

AufstiegsplayOffs zur DEL2