Wild Boys starten mit glanzvollem Derbysieg

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Ganze 62 Sekunden waren gespielt, da durfte der Ex-Chemnitzer David Seidl die Strafbank der Gäste aufsuchen. Diese erste Überzahl nutzten die Wild Boys, um durch Kevin Geier frühzeitig in Führung zu gehen. In der Folge erwies es sich schnell, dass die Schiedsrichter eine kleinliche Regelauslegung an den Tag legten, welches in Folge zu einer Reihe von Strafzeiten führte. Eine der dadurch entstandenen Überzahlsituationen nutzten die Gäste, um durch Petr Kukla auszugleichen. Die besseren Möglichkeiten besaßen aber weiterhin die Wild Boys. So zum Beispiel durch das glänzend aufgelegte Geburtstagskind Esa Hofverberg, dem nach einen schönen Solo allerdings der Torerfolg verwehrt blieb. So war es dann erneut eine Überzahl, welche die Chemnitzer wieder in Front kommen ließ. Gegen einen Hammer von Jörg Pohling hatte  der sehr gute Gäste-Goalie Sebastian Modes keine Chance und die Hausherren führten mit 2:1. Gegen Ende des Drittels dann weitere Strafen, wodurch sich die Wild Boys mit zwei Spielern weniger auf dem Eis wieder sahen.

Mit dieser Unterzahl startete dann auch der Mittelabschnitt. Schönheide machte nun richtig Druck und wollte den schnellen Ausgleich erzwingen. Neun Sekunden bevor die Chemnitzer wieder zu viert gewesen wären, traf Christian Müller zum 2:2. Die Chemnitzer ließen sich dadurch aber keinesfalls beeindrucken und machten weiter ihr Spiel. Sie stellten sich jetzt auch besser auf die Schiedsrichter ein und vermieden so unnötige Strafen. In der 31. Minute setzte sich Michal Vymazal durch und konnte nur zu Gunsten eines Penaltys gehalten werden. Allerdings konnte der Tscheche diese Situation nicht nutzen, um die Chemnitzer wieder in Führung zu bringen. Als dann die Kühlbox der Gäste wieder einmal gut besucht war, nutzten die Wild Boys ihre Überzahl und gingen durch Michael Frank mit 3:2 in Führung. Fast im Gegenzug der erneute Ausgleich, doch diesmal stand das Glück in Form des Pfostens auf Chemnitzer Seite. Noch vor der Pause gelang Kevin Geier die erstmalige zwei Tore Führung  der Chemnitzer, welche es für das letzte Drittel etwas einfachen machen sollte.

Somit hieß die Taktik der Chemnitzer für die letzen 20 Minuten auf Konter zu lauern und den Wölfen den endgültigen K.O. zu versetzen. Von den lautstarken eigenen Fans angetrieben war es dann in der 47.Minute soweit. Der dritte Tagestreffer von Kevin Geier zum 5:2 sollte die Vorentscheidung dieser Partie bringen. In der Folge nahmen die Strafzeiten wieder zu, wobei die Boxeinlage zwischen Eric Haiduk und Roy Hähnlein durchaus zu einem Highlight der Partie gezählt werden darf. Eben jener Roy Hähnlein war es, der in der 53.Minute die Gäste noch einmal auf 5:3 heran kommen ließ. Doch die Chemnitzer spielten clever und ließen keinen weiteren Treffer zu. Da nützte es den Gästen auch nichts mehr, dass sie bei eigener Überzahl mit der Herausnahme ihres Goalies die letzte Option zogen. Ganz im Gegenteil. 20 Sekunden vor der Schlusssirene  konnte Michal Vymazal mit seinem Empty-Net-Goal den 6:3 Endstand besiegeln.

Nun heißt es für die Wild Boys am nächsten Freitag (14. Oktober, 20 Uhr) gegen Tornado Niesky die nächste Heimaufgabe zu bestehen, ehe man dann zwei Tage später bei Preussen Berlin erstmals auswärts ran muss.

Tore: 1:0 (1:48) Geier (Hofverberg, Haiduk/5-4), 1:1 (9:17) Kukla (Jenka, Heumann/5-4), 2:1 (15:17) Pohling (Geier, Hofverberg/5-4), 2:2 (21:02) Müller (Löffler, Losch/5-4), 3:2 (36:18) Frank (Haiduk, Hofverberg/5-3), 4:2 (38:51) Geier (Haiduk, Hofverberg), 5:2 (46:04) Geier (Haiduk, Frank), 5:3 (52:06) Hähnlein (Hered, Sekera), 6:3 (59:40) Vymazal (Pohling/ENG). Strafen: Chemnitz 32, Schönheide 30 + 10 (Löffler) + 10 (Müller). Zuschauer: 550.

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