Wild Boys bringen Nordmeister an Rand einer Niederlage

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Vor 888 Zuschauern waren es die Hausherren, die bereits nach 68 Sekunden in Führung gingen. Sulcik, der gerade vom Wechsel kam, nahm einen Pass auf und ließ Roman Kondelik mit einem trockenen Schuss nicht den Hauch einer Chance. Dieses Tor war dann auch gleich das richtige Signal für die Chemnitzer, die nun das Zepter übernahmen. So traf Michael Stiegler zum 1:1. Rostock bemühte sich zwar, über Konter gefährlich zu bleiben, doch so richtig gefährden konnten sie die Chemnitzer bis zur Pause nicht mehr. Anders agierten da schon die Chemnitzer, doch Mike Losch und David Seidl ließen die größten Möglichkeiten ungenutzt.

Im Mittelabschnitt nicht viel Neues – die Chemnitzer blieben klar das bessere Team. Doch so langsam begannen sie, den Rostocker Goalie warm zu schießen Und zu allem Überfluss kam dann auch noch Pech dazu, als die Wild Boys nur den Pfosten trafen. Fast wie aus dem Nichts dann die erneute Führung der Piranhas. Diesmal war es Schneider, der sich durchsetzen konnte und zum 2:1 einschoss. Die Chemnitzer blieben aber am Drücker und erarbeiteten sich Chancen über Chancen. Dennoch dauerte es bis zur 38. Minute, ehe Kevin Geier der Ausgleich zum 2:2 gelang. Ein Blick auf die Schussstatistik in diesem Drittel zeigt, wo an diesem Tag das Problem der Chemnitzer lag. Denn ganze 22:8 Torschüsse gingen auf das Konto der Wild Boys. Allerdings konnte man daraus kein Kapital schlagen.

Auch im Schlussdrittel hatten die Chemnitzer das klare Chancenplus (20:5), doch ein Tor wollte einfach nicht gelingen. Wenn mal nicht der überragende Goalie Tobias John zur Stelle war, dann half den Piranhas der Torpfosten. Einmal aber konnten die 20 mitgereisten Chemnitzer jubeln, doch der Schiedsrichter gab den Treffer von Esa Hofverberg wegen Torraumabseits nicht. Eine knappe, aber richtige Entscheidung. Ganze 22 Sekunde vor dem Ende hätte wiederum Esa Hofverberg alles klar machen können, doch auch diesmal lies John seine Fanghand zucken und fing die Scheibe aus der Luft.

Somit ging es also in die Verlängerung, in welcher es wieder die Chemnitzer waren, die den ersten Torschuss verzeichnen konnten. Doch ein Bully im Chemnitzer Drittel sollte die Entscheidung zu Gunsten der Ostseestädter bringen. Nach Bullygewinn der Piranhas setzte Wegner zum Schuss an und da dieser noch abgefälscht wurde war Roman Kondelik zum dritten Mal geschlagen.

Am kommenden Wochenende muss Chemnitz zweimal gegen die Moskitos Essen ran. Zunächst müssen die Essener am Freitag, 11. März, 20 Uhr an den Küchwald reisen, ehe die Wild Boys ihrerseits am Sonntag erneut auf Reisen gehen.

Tore: 1:0 (1:08) Sulcik (Labuhn, Schimming), 1:1 (8:25) Stiegler (Dvorak, Vymazal), 2:1 (28:57) Schneider (Bartanus, Stratmann), 2:2 (37:51) Geier (Losch), 3:2 (61:44) Wegner (Haiduk). Strafen: Rostock 10, Chemnitz 8. Zuschauer: 888.

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