Wild Boys bezwingen Spitzenreiter nach großen Kampf

Wild Boys bezwingen Spitzenreiter nach großen KampfWild Boys bezwingen Spitzenreiter nach großen Kampf
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Vor erneut fast 600 Zuschauern zeigten die Chemnitzer von Beginn an, wer Herr im Hause ist und beschäftigten die Berliner Defensive um Goalie Jimmy Hertel. Schon in der dritten Minute die erste Strafe für FASS und es sah nach einer schnellen Führung der Wild Boys aus. Doch es kam ganz anders. Die Chemnitzer verloren durch eine Unkonzentriertheit die Scheibe und FASS nutzte den Konter, um durch Vincent Schlenker das 1:0 zu erzielen. Nun hieß es für die Chemnitzer möglichst noch in Überzahl auszugleichen, doch die Abwehr der Gäste stand wie eine Eins. In einem sehr flotten Spiel hatten die Chemnitzer die besseren Aktionen, doch FASS war stets mit schnellen Gegenstößen gefährlich. Ein solchen vollendete dann inneunten .Minute erneut Vincent Schlenker zum 2:0.

Auch wenn die Chemnitzer gleich zu Beginn des zweiten Drittels die erste gute Möglichkeit haben, so ist FASS das etwas bessere, zweier starker Teams. So langsam aber näherten sich die Wild Boys dem Anschlusstreffer, scheitern jedoch zunächst am hervorragend haltenden Jimmy Hertel. Die Chemnitzer schnüren die Gäste ab der 25.Minute förmlich ein und sind auch das deutlich aktivere Team. Der Anschluss lag in der Luft, was ein Pfostenschuss der Chemnitzer untermauern sollte und Sekunden später war es dann soweit. Hertel kann nur prallen lassen und Michal Vymazal ist zur Stelle. Jetzt sollte es Schlag auf Schlag gehen. Zunächst Strafe für die Berliner und der überragende Esa Hofverberg nutzt die Situation um zum 2:2-Ausgleich einzuschießen. Die Wild Boys wollen nun mehr und als Quittung: die Gäste machen das nächste Tor. Genau in die Druckphase der Wild Boys hinein war Rick Giermann zur erneuten Gästeführung zur Stelle. Noch vor genau einer Woche, gegen Leipzig, brachen genau solche Tore den Chemnitzern das Genick. Aber das war vor einer Woche: diesmal machten sie es besser. Keine zwei Minuten später war es wieder Esa Hofverberg und es stand 3:3. Die Wild Boys gingen nun ein  enormes Tempo und FASS kommt nur zu wenig Entlastung. Wie aus heiterem Himmel aber dann fast das vierte Gästetor, aber eben nur fast. Auf der anderen Seite eine undurchsichtige Situation, bei der die Scheibe wohl hinter der Torlinie herausgeholt wurde, was dem Schiedsrichtertrio jedoch entgangen war und so blieb es zunächst beim 3:3. Doch noch vor der Pause bringt Felix Schümann den Puck zur wichtigen Führung der Wild Boys im Tor der Gäste unter.

Im Schlussdrittel wollen die Berliner den schnellen Ausgleich und beginnen druckvoll. Die Chemnitzer sind nun nur auf Konter ausgerichtet, bleiben aber brandgefährlich. Da den Gäste nicht wirklich was einfällt können die Wild Boys etwas Luft holen und spielen clever ihr Spiel runter. Gegen Mitte des Drittels versuchen die Berliner noch einmal einen Gang hoch zu schalten, vergeben aber durch Patrick Czajka eine Riesenchance. In der 54. Minute ist es dann doch geschehen. Konnte Roman Kondelik zuvor noch einige Male phantastisch klären, war er gegen den Schuss von Patrick Czajka dann machtlos. Nun hieß es für die Chemnitzer wieder Tempo erhöhen, was in Hinblick auf das Sonntagsspiel zwar nicht dienlich, aber für die laufende Partie unvermeidlich war: die letzten Minuten waren ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. FASS drückt und Chemnitz kontert. Bei genauso einem Konter wird Eric Haiduk von den Beinen geholt und die Gäste sahen sich in dieser entscheidenden Phase in Unterzahl wieder. Als wenig später noch ein Berliner auf die Strafbank musste, kam unerwartet die große Chance, alles klar zu machen. Genau 21 Sekunden brauchten die Wild Boys, bis der überragende Esa Hofverberg mit seinem dritten Treffer zum 5:4 einschoss.

Tore: 0:1 (3:14) Schlenker (Czajka, Supis/4-5), 0:2 (8:34) Schlenker (Czajka, Hecker), 1:2 (28:14) Vymazal (Rentzsch, Dvorak), 2:2 (30:45) Hofverberg (Pohling, Haiduk/5-4), 2:3 (32:06) Giermann (Scholz, Patrzek), 3:3 (33:24) Hofverberg (Haiduk, Geier), 4:3 (39:46) Schümann (Vymazal, Geier), 4:4 (53:06) Czajka (Schlenker), 5:4 (58:42) Hofverberg (Geier, Pohling/5-3). Strafen: Chemnitz 6, Berlin 16 + 10 (Czajka).


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