Wichtiger 7:4-Erfolg über Klostersee

Bären basteln am personellen FeinschliffBären basteln am personellen Feinschliff
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Ein wichtiger 7:4 (2:0, 2:3, 3:1)-Erfolg über den EHC Klostersee bescherte dem SC Mittelrhein-Neuwied den Sprung auf einen Meisterrunden-Platz. "Mit den Punkten bin ich zufrieden, mit unserem taktischen Verhalten weniger", sagte Trainer Fred Carroll. Das klang immer noch besser als wenn wie so oft in dieser Saison es am Ende gehießen hätte: gut gespielt, aber leider verloren. Trotz guter Leistungen im Offensivbereich bekamen die Bären gegen die Grafinger nach einer komfortablen 2:0-Führung im ersten Abschnitt die Flatter. Plötzlich stand`s 2:2 und Erinnerungen an das erste Neuwieder Aufeinandertreffen gegen die Schlickenrieder-Schützlinge wurden wach. "Ich sah meine Mannschaft psychologisch im Vorteil als wir das 4:3 erzielt hatten", hoffte der ehemalige Nationalkeeper auf eine Wiederholung des 7:6-Erfolges im Oktober an gleicher Stätte als die Oberbayern in der Endphase einen Zwei-Tore-Rückstand egalisierten. Dieses Mal hatte allerdings Neuwieds Ole Kopitz etwas dagegen. Mit den Treffern zum 3:2 und 5:3 traf Neuwieds Nummer 69 jeweils zu einem enorm wichtigen Zeitpunkt, als die Partie jeweils zu kippen drohte. Damit haben sich die Bären ein wenig Luft verschafft, schließlich steht in den nächsten Wochen ein enormes Pensum auf dem Programm. Gespannt sind die Bären, wie im Fall Peiting entschieden wird. Spieler des EC Peiting hatten nach dem Abbruch in Gesprächen mit Neuwieder Akteuren erklärt, dass man vergessen habe, die abgestellte Kühlanlage wieder hochzufahren. In der vom EC Peiting betriebenen (städtischen) Halle sei es Usus, aus Kostengründen die Kühlanlage phasenweise abzuschalten. Das geht gut, wenn sie zeitig wieder hochgefahren wird. Am Freitagabend wurde offenbar an der falschen Stelle gespart. Da half es auch wenig, dass die Außentemperaturen auf minus fünf Grad gesunken und die Straßen in Peiting spiegelglatt waren. Sollte ein Wiederholungsspiel angesetzt werden, haben die Bären drei Wochen hintereinander ein zusätzliches Spiel unter der Woche auszutragen. Als Termine blieben nur noch der 23. Dezember sowie der 11. Januar. Besonders bitter: Alle Dienstagsspiele bestreiten die Bären dann auswärts. Geplatzt ist die Verpflichtung des Stuttgarter Verteidigers Vitalij Karpenko. SCM-Trainer Fred Carroll bestätigte, dass man sich mit dem Spieler finanziell einig war und von Stuttgarter Seite Karpenkos Manager mitgeteilt wurde, dass man nicht mehr mit dem Abwehrspieler plane. "Warum Wilbert Duszensko seine Zusage zurückgezogen hat, weiß ich nicht. Das Thema ist für uns erledigt." Bestätigt hat dagegen Marco Heinrichs Gespräche mit den Bären über eine Rückkehr in die Deichstadt. Allerdings gilt es erst einmal abzuwarten, wie die Entwicklung in Kempten weitergeht. (lim)

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