Volles Programm vor der Spielpause

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Eine anstrengende Woche liegt hinter dem EC Peiting. Innerhalb von zehn Tagen stand der ECP fünfmal auf dem Eis. Zuletzt musste das Team von Coach Leos Sulak auch noch zweimal in die Overtime. Im Pokal gegen die DEB-U20-Auswahl beim 4:5 mit einem schlechten Ausgang und beim EHC Klostersee beim 5:4 Erfolg mit einem guten Ende. Danach holten sich die Peitinger noch einen 4:1-Pflichterfolg zuhause gegen den EV Landsberg. „Die Pause haben wir uns jetzt auch verdient“, meinte Sulak, der seinen Jungs von Donnerstag bis kommenden Dienstag frei gibt.

Davor war aber noch Schwerstarbeit angesagt, denn der ECP musste mehrfach einem Rückstand hinterherlaufen. Im Pokal brachte Braun (3.) die DEB-Nachwuchstruppe, die ein hohes Tempo ging in Führung. Lubor Dibelka (22.) glich im Mittelabschnitt aber aus. Danach leisteten sich die Hausherren Patzer in der Deckung, die Ebner (22.) und Flaake (30.) mit den Treffern zum 1:3 bestraften. Das Anschlusstor durch Martin Schweiger (31.) beantwortete die U20 mit dem 2:4 durch Brandl Sekunden vor der zweiten Sirene. Im Schlussdurchgang starteten die Peitinger dann eine Aufholjagd, bei der Michael Fröhlich (54.) und Dibelka (57.) auch der Ausgleich gelang. Nach der torlosen Verlängerung hatte die U20 beim Penalty-Schießen aber das bessere Ende für sich.

So weit kam es auch in Grafing gegen Klostersee, allerdings mit positivem Ausgang. „Wir hatten das Spiel im Griff nur vergessen die Tore zu schießen“, ärgerte sich Sulak. Sein Team ging durch Schweiger (18.) in Führung. Nach dem Ausgleich durch Quinlan (22.) erzielte Klaus Müller (33.) das 2:1. Danach versäumte es der ECP aber nachzulegen. Stattdessen kassierten sie bis zum Beginn des letzten Durchgang drei Treffer durch einen Doppelschlag von Scharpf (36.,38.) und Cox (53.). Im Anschluss machten die Gäste aber Dampf. Dibelka (57.) und Kreuzer (58.) sorgten noch für den Gleichstand. Letzterer versenkte auch den entscheidenden Penalty.

Ohne Nachsitzen ging es dann gegen die Landsberger, wobei die Peitinger nur schwer ins Spiel fanden. Die Lechstädter waren zunächst wesentlich engagierter und zielstrebiger. Das 0:1 durch Barz (17.) war verdient. Florian Hechenrieder im ECP-Kasten verhinderte sogar noch Schlimmeres. Erst nach dem Ausgleich durch Dibelka (27.) platzte bei den Peitingern der Knoten. Danach ging es schnell. Der ECP nutzte die Fehler der Landsberger eiskalt aus, um sich nach Treffern von Andreas Guggenmos (30.) und Müller (31.) mit 3:1 abzusetzen. Im Anschluss kontrollierten die Peitinger das Geschehen. Dibelka (56.) sorgte mit seinem zweiten Tor dann für die Entscheidung.