Viele Tore bei FASS

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Dabei begann es alles andere als gut für die Mannschaft von Chris Lee, die schon wegen der Ausfälle im Kader mit Feodor Boiarchinov und Marc Vorderbrüggen zwei weitere Spieler aus dem DNL-Team der Eisbären Juniors zur Unterstützung bekommen hatte. Denn bereits nach 54 Sekunden wurde die sowieso schon lange Liste der Verletzten, Erkrankten und Rekonvaleszenten beim FASS um eine Position verlängert. Beim ersten Rostocker Angriff stürzte Verteidiger Jörn Kugler nach einem Zweikampf so unglücklich gegen die Bande, dass für ihn das Spiel beendet war. Eine erste Diagnose im Krankenhaus ergab eine schwere Bänderdehnung, näheres steht aber erst in der nächsten Woche fest.

Trotz dieses Schocks setzten aber die Akademiker das erste (hörbare) Zeichen; Patrick Czajka traf nach einem Break in Unterzahl in der vierten Minute leider nur den Pfosten. Dann zeigten die Rostocker, warum sie die Favoriten für die kommende Spielzeit in der Oberliga Nord sind und man ihnen keine Lücken bieten darf. Durch einen Doppelschlag in der zehnten und einen weiteren Treffer in der dreizehnten Minute zogen sie bis auf 0:3 davon (Schimming, Stratmann/2). Das 1:3 durch Roman Veber in der 16. Minute war für viele Fans zu diesem Zeitpunkt wohl nur eine Ergebniskosmetik, tatsächlich war es aber ein Weckruf, denn nach dem zweiten Drittel stand es 5:3.

Im zweiten Abschnitt zeigte beide Mannschaften ein völlig anderes Gesicht, die Hausherren attackierten früher und gingen auch hartnäckiger in die Zweikämpfe, die Piranhas wollten mit dem Gefühl der sicheren Führung wohl einen Gang runterschalten. Ein Fehler, denn das Team von Chris Lee dachte überhaupt nicht daran, das Spiel ohne Widerstand herzugeben. Zuerst sorgten Christian-Alexander Leers und Benjamin Hecker mit ihren Toren für den Ausgleich, dann schossen Vincent Schlenker und erneut Benjamin Hecker FASS in Führung. Von den Raubfischen war in diesem Drittel nicht viel zu sehen, zu stark war das Spiel der Hausherren. Einige Strafzeiten taten bei den Gästen dann ihr übriges.

Im letzten Abschnitt drehte sich das Geschehen auf dem Eis erneut. Nun wollten die Akademiker das Spiel verwalten und die Piranhas ihrerseits wollten nicht mit einer Niederlage nach Hause fahren. Aus dem 5:3 wurde zunächst ein 5:5, dem ein Wermutstropfen für die Rostocker folgte, denn der dreifache Torschütze Paul Stratmann musste nach einem Zusammenprall mit Jan-Hendrik Seelisch verletzt vom Eis. Über die Schwere seiner Verletzung wurde leider nichts bekannt, von hier aus aber gute Besserung und schnelle Genesung. Die letzten zwei Minuten hatten es dann noch mal in sich. Erst erzielte Jens Stramkowski 80 Sekunden vor der Sirene die Rostocker Führung, aber 23 Sekunden vor dem Ende war es Daniel Kuch, der ein halbwegs versöhnliches Ende für die FASS-Fans möglich machte. Im folgenden Penaltyschießen zeigte sich Viatchetslav Koubenski als nervenstärkster Schütze und wurde damit zum Matchwinner. Bei seinem ersten Penalty glich er für Rostock aus, dann erzielte er auch noch den Siegtreffer.

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