Versöhnlicher Abschluss

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„Das war für alle beteiligten ein schöner Abschluss“, sagte der Coach. Vor allem für Igor Cillik. Im seinem letzten Spiel gegen seinen Ex-Klub traf er acht Sekunden vor Schluss nach Vorlage von Jiri Svejda per Empty-Net-Goal zum 6:3.

Anders als im Hinspiel in Unna gingen beide Teams von Beginn an engagiert zu Werke. Nach 81 Sekunden verwertete Milan Vanek einen Querpass von Svejda zum 1:0. Niko Bitter und Sven Johannhardt (13.) verpassten zunächst den zweiten Treffer für die Hammer, bei denen Karl Jasik gesperrt war. Nachdem LHH-Goalie Benjamin Voigt, der mit einer Adduktorenverletzung angeschlagen in die Partie ging, einen Schuss von Tim Schneider abgewehrt hatte, düpierte Svejda auf der anderen Seite Unnas Keeper David-Lee Paton und erhöhte auf 2:0 (17.).

Die Gastgeber waren auch im zweiten Durchgang zunächst die drückendere und vor allem weiterhin effektivere Mannschaft. Erst traf Vanek vor 186 Zuschauern nach Vorarbeit von Johannhardt zum 3:0 (26.), ehe Karl Neubert mit einem Schlagschuss auf 4:0 erhöhte (28.). Im weiteren Verlauf lieferten sich die Kontrahenten ein Duell mit offenem Visier. Zunächst hielt Voigt seinen Kasten sauber, wie gegen die beiden Ex-Hammer Patric Schnieder und Igor Furda (beide 32.). „Da haben wir uns auf das Rumgehacke von Unna eingelassen und uns aus dem Rhythmus bringen lassen“, meinte Reinke. So verkürzte KJEC-Kapitän Matthias Potthoff innerhalb von 73 Sekunden per Doppelpack auf 4:2 (37. und 38.).

Mit dem 5:2 stellte Svejda die Weichen vorzeitig auf Erfolg (54.). Unna kam durch Patric Schnieder zwar noch einmal bis auf auf zwei Treffer heran (58.), doch die letzten Versuche des KJEC blieben erfolglos, so dass sich Cillik kurz vor Schluss mit einem Treffer in den Eishockey-Ruhestand verabschiedete. „Genau so wünscht man sich einen Abschied“, freute sich Cillik – ebenso wie über die Tatsache, dass er von seinen Ex-Teamkollegen so fair verabschiedet wurde.

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