VER in Regensburg ohne Chance

VER in Regensburg ohne ChanceVER in Regensburg ohne Chance
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Gegen einen giftigen Gegner hatten die Selber, bei denen Tim Schneider wieder zurück im Team stand, von Anfang an reichlich Mühe. Tahedl bekam auf Seiten der Gastgeber gleich die erste Chance, traf allerdings nur das Außennetz. Die erste Möglichkeit hatten die Wölfe nach fünf Spielminuten. Bedingt durch einen Abspielfehler von Prantl, tauchte Thielsch mutterseelenallein vor Keeper Englbrecht auf, konnte jedoch nicht erfolgreich verwerten. Dann schlugen die Gastgeber in Überzahlspiel zu. Schön ließ man die Scheibe durch die Reihen laufen, ehe Ancicka Torhüter Ritter keine Chance ließ. Der VER leistete sich weitere Strafen, knapp zwei Minuten drei gegen fünf Unterzahl konnten aber schadlos überstanden werden. Eigene Gelegenheiten waren weiter selten, dafür aber dann umso gefährlicher. Zunächst erkämpfte sich Bauer im Angriffsdrittel die Scheibe, gab auf Fischer zurück, der nach Doppelpass mit Thielsch den Ausgleich auf dem Schläger hatte, jedoch nur den Pfosten traf. Ideenlos präsentierten sich die Holden-Jungs dann allerdings in zwei aufeinanderfolgenden Überzahlspielen, schnitzten aus dem Vorteil nichts, um kurz vor der ersten Pause nicht noch selbst durch Prochazka den nächsten Gegentreffer zu kassieren.      

Bitter unter die Räder gekommen sind die Cracks dafür im zweiten Abschnitt. Binnen vier Minuten schraubte Regensburg das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe. Angefangen mit einem Bauerntrick, lud man den Gegner samt eines nicht sicher wirkenden Ritters zum Tore schießen ein.  Trainer Cory Holden, der nun auch noch ohne auf den schon zuvor an der Hand angeschlagenen  Piwowarczyk auskommen musste, nahm folgerichtig Auszeit und wechselte den Keeper. Nur mühsam konnte Selb den Weg nach vorne finden, machte zudem aus den sich ergebenden Möglichkeiten darüber hinaus zu wenig. Stattdessen schlugen  die Hausherren weiter  zu. Eiskalt nützte Prochazka einen Fehler zum 5:0 aus. Nach ebenso kläglichem Überzahlspiel (Icing!) gelang zwar Hendrikson mit einem Distanzschuss ein Treffer. Regensburg antwortete jedoch schnell und machte noch vor der nächsten Pause das halbe Dutzend voll.

Nach dem zwischenzeitlichen 7:1 in der 44. Spielminute war man zumindest auf Schadensbegrenzung aus, wenngleich nach einem Lattentreffer von Heilman die Donaustädter noch einige gute Chancen verzeichnen konnten, aus denen sie schließlich noch den Treffer zum 8:1-Endstand markierten. Den „Wölfen“ bleibt nur die bittere Erkenntnis und aus den Fehler der deutlichen Niederlage zu lernen. Am Sonntag im Heimspiel gegen Passau bietet sich bereits die Gelegenheit auf Wiedergutmachung.

Tore: 1:0 (9:03) Ancicka (Landstorfer; 5-4), 2:0 (21:07) A. Dörfler (Sicinski), 3:0 (22:57) Ancicka (Maier, Tahedl), 4:0 (23:54) Sicinski (A. Dörfler), 5:0 (32:49) Prochazka, 5:1 (36:01) Hendrikson (Mudryk, Hördler), 6:1 (37:30) A. Dörfler (Daffner), 7:1 (43:13) Ancicka (Drienovsky, Maier), 8:1 (56:02) D. Huber (S. Huber). Strafen: Regensburg 20, Selb 14. Zuschauer: 2502.

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