VER im Abstiegskampf

VER im AbstiegskampfVER im Abstiegskampf
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Drei Spiele müssen gewonnen werden, erst dann ist das ausgegebene Saisonziel für den Oberliga-Neuling erreicht. Gelingt das nicht, wäre man nach aktuellem Stand der Dinge sportlicher Absteiger in die Bayernliga. „Das wird aber ein hartes Stück Arbeit“, prophezeit Holden eine sehr unangenehme Aufgabe. Zwar steht der Gegner schon seit langem am Tabellenende, Landsberg zu unterschätzen wäre jedoch fatal. Mit einigen Überraschungssiegen und einem noch kürzlichen Zwischenhoch ließ man erst gewaltig aufhorchen. Auch Selb musste sich zum einen im Dezember gegen ein herausragend kämpfendes Team geschlagen geben. Im Januar führte Selb nach zwei Dritteln bereits mit 3:0, am Ende ging es noch in die Verlängerung. Aufgegeben hat sich Landsberg noch lange nicht. Während der VER noch bis zum Schluss um den achten Platz kämpfte, so bereitet sich die Mannschaft schon seit Wochen auf die Abstiegsspiele vor. Die 1:13-Schlappe vergangene Woche beim EC Bad Tölz mag täuschen. Doch ein weiterer gefährlicher Faktor kommt jetzt noch hinzu. Mit Elvis Beslagic steht nun auch noch ein neuer Trainer an der Bande. „Das kann der Mannschaft neuen Schwung geben“, meint Holden, der auch von taktischen Veränderungen ausgeht. Letztendlich zählt aber der eigene Kampf. Der Sieg. Der Klassenerhalt. „Wir wollen die Saison erfolgreich abschließen, ohne wenn und aber“, haben Holden und seine Jungs nach der ersten Enttäuschung die verpasste Play-Off-Teilnahme abgehakt. Verzichten muss der Trainer auf die Langzeitverletzten Kümpel, Ryzuk und Siegeris. „Wir werden wohl wie in Regensburg auflaufen und mit fünf Verteidigern antreten“, lässt Holden in die Aufstellung blicken. Nur muss das Team nun konzentrierter zu Werke gehen, Leichtsinnsfehler und Defensivschwächen vermeiden – und letztendlich natürlich im Abschluss konsequenter agieren.

Den Auftakt der Endspiele um den Nicht-Abstieg gibt es am Freitag um 20 Uhr in der Autowelt König Arena. Am Sonntag um 18 Uhr sind die Wölfe in Landsberg zu Gast, ehe man sich am Mittwoch (20 Uhr) erneut in Selb gegenüber steht. Mögliche weitere Spieltermine, sofern die Serie nicht vorzeitig entschieden ist, wären am 18. März um 20 Uhr in Landsberg und am 20. März um 18 Uhr im Vorwerk.

Spannung ist jedenfalls garantiert. Bei „Friss oder Stirb“ braucht die Mannschaft natürlich die Unterstützung der Fans. Eintrittskarten können nachwievor im Vorverkauf im E-Center in Selb, in der Geschäftsstelle des Vereins oder im Internet auf selber-woelfe.de erworben werden.