Tyrone Garner feiert Shut-out gegen Klostersee

Wizards stürzen Tabellenführer München vom Platz an der SonneWizards stürzen Tabellenführer München vom Platz an der Sonne
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Den zweiten Sieg in Folge haben die Stuttgart Wizards am Freitagabend eingefahren. Der Oberligist setzte sich auf der heimischen Waldau gegen den EHC Klostersee 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) durch und rangiert vor dem wichtigen Spiel am morgigen Sonntag (28. Dezember, 18 Uhr) beim EC Peiting mit 37 Punkten nunmehr auf dem sechsten Tabellenplatz der Gruppe Südwest. Die knapp 1000 Zuschauer, die am zweiten Weihnachtstag den Weg ins Stuttgarter Eissport-Zentrum gefunden hatten, sahen von Beginn an ein flottes Spiel. Nach der deutlichen 2:6-Niederlage im letzten Vergleich mit den Grafingern hatten sich die Wizards gut auf den Gegner eingestellt. Die Cracks um Kapitän John Sicinski störten Klostersee früh und ließen die schnellen Gäste-Angreifer nicht zur Entfaltung kommen. In der Offensive zeigten die Wizards gleich zu Beginn, dass sie als Sieger vom Eis gehen wollten und erspielten sich zahlreiche gute Möglichkeiten. Bereits in der fünften Minute durften die Fans der Zauberer das erste Mal jubeln: Der immer besser in Form kommende Andrej Jaufmann erzielte das 1:0 für die Hausherren. Dieser Treffer gab den Wizards Sicherheit. Sie kontrollierten weiterhin Puck und Gegner, mit Körpereinsatz und Biss wurden die Angriffsbemühungen des EHC Klostersee meist wirkungsvoll unterbunden. Tauchten die Gäste dennoch einmal vor dem Stuttgarter Tor auf, war der Puck sichere Beute von Keeper Tyrone Garner. Besser machten es die Wizards nach 15 Minuten. Zwei Sekunden vor Ablauf einer Strafzeit gegen die Gäste gelang wiederum Andrej Jaufmann in Überzahl das 2:0 für Stuttgart. Im zweiten Spielabschnitt hielten die Wizards Klostersee weiterhin geschickt in Schach. Die Bayern blieben zwar mit einigen schnellen Angriffen gefährlich, agierten jedoch zu überhastet im Abschluss oder fanden im Stuttgarter Torhüter Tyrone Garner ihren Meister. Auch die Gastgeber versäumten es zunächst, weitere Treffer nachzulegen. Bis zur 27. Minute, als die Wizards ein gefälliges Powerplay aufzogen. In doppelter numerischer Überlegenheit schloss Mike Hofstrand eine Kombination über Jeff White und John Sicinski erfolgreich ab. Bei der Direktabnahme des Kanadiers gab es für den Schlussmann des EHC Klostersee nichts zu halten. Nach diesem Treffer nahmen die Wizards das Tempo aus dem Spiel und die Partie flachte etwas ab. Im Schlussdrittel schlich sich bei den Hausherren – wohl im Gefühl des vermeintlich sicheren Vorsprungs – der Schlendrian ein. Die zuvor solide Abwehr wurde für die schnellen Gegenstöße der Grafinger immer anfälliger und die Wizards konnten sich bei Torhüter Tyrone Garner bedanken, dass Klostersee nicht durch den Anschlusstreffer ins Spiel zurück kam. Verletzungspech für Klostersee: Michal Poraks alte Leistenverletzung brach wieder auf und während des Spiels schied Johannes Giel mit einem gebrochenen Schlüsselbein aus. "Meine Mannschaft hat ungeachtet der Personalnot gekämpft, vor allem im Schlussdrittel. Die Chancen waren da, wir konnten sie aber nicht nutzen. Entscheidend waren heute zwei unnötige Strafzeiten, die die Wizards beim 2:0 und 3:0 clever genutzt haben. Mein Team hat alles versucht, doch für uns war – nicht zuletzt wegen des starken Tyrone Garner im Stuttgarter Tor – leider nichts zu holen", erklärte EHC-Trainer Beppo Schlickenrieder. Froh über drei gewonnene Punkte war Stuttgarts Coach Wilbert Duszenko: "Ich bin zufrieden. Wir wussten, was heute auf uns zukommt. Nach der 2:6-Niederlage im letzten Vergleich habe ich meinem Team vorgegeben, Klostersee nicht ins Spiel kommen zu lassen. Das hat die Mannschaft recht gut umgesetzt. Wir haben unsere Treffer immer zum richtigen Zeitpunkt erzielt. Im Schlussabschnitt kam Klostersee nochmals auf, glücklicherweise haben wir da kein Tor kassiert. In dieser Phase hat uns Tyrone Garner im Spiel gehalten. Der Sieg war verdient, und für uns gilt es nun nach vorne zu schauen. Wir möchten am Sonntag mit Intelligenz und Hirn auch auswärts in Peiting erfolgreich sein. Für uns als Aufsteiger geht es allein um den Klassenerhalt, aber natürlich wollen versuchen, so lange wie möglich im Kampf um die ersten fünf Plätze dabei zu bleiben. Und dafür hat die Partie im Oberland entscheidende Bedeutung." Tore: 1:0 (4:11) Andrej Jaufmann (Mike Hofstrand, John Sicinski), 2:0 (14:11) Andrej Jaufmann (Christian Seeberger) 5-4, 3:0 (27:30) Mike Hofstrand (Jeff White, John Sicinski) 5-3. Strafen: Stuttgart 18, Klostersee 10. Zuschauer: 946.

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