Trauma gegen Rosenheim überwunden - ECP trennt sich von Pagé

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Gleich zum Saisonstart bekam der EC Peiting zwei dicke Brocken vorgesetzt. Die neuformierte Mannschaft von Trainer Hans Schmaußer zog sich dabei gut aus der Affäre. "Wir können in der Liga mithalten", stellte er nach dem 3:2 Sieg beim Angstgegner Rosenheim und der 3:4 Heimspielniederlage gegen den EC Bad Tölz zufrieden fest.

In Rosenheim überwand der ECP endlich sein Trauma gegen die Starbulls. Nach zahlreichen Niederlagen war Ryan Huddy mit seinen drei Treffern der Matchwinner. Die Peitinger begannen diszipliniert. Zudem erwischten sie durch das Überzahltor von Huddy (8.) einen optimalen Start. Im Mittelabschnitt ließ der Kanadier bei einem Mann weniger auf dem Eis auch noch das 2:0 (26.) folgen. In diesem Durchgang bevölkerten die Gäste sehr häufig die Sünderbank. "In Unterzahl sind wir aber gut gestanden", lobte Schmaußer. Nur ein einziges Powerplay von vielen nutzte Stasiuk (28.) zum Anschlusstreffer. Kurz vor der Sirene düpierte Huddy (40.) die Hausherren aber ein drittes Mal, nachdem Markus Keppeler davor noch einen Penalty ausließ. "Das Tor fiel zur rechten Zeit", atmete Schmaußer hinterher durch. Die Rosenheimer schafften durch Gottwald (42.) gleich zu Beginn des letzten Durchgangs den neuerlichen Anschluss. In der Folge verteidigten die Peitinger ihren Kasten mit Glück und Geschick, bis der erste Saisonsieg unter Dach und Fach war.

Auch gegen Tölz erwies sich die erste Formation des ECP als absolute Bank. Diesmal war es aber Ty Morris, der zweimal traf. Seinen Führungstreffer (6.) glich Löwen-Neuzugang Yanick Dube (19.) mit einem Zaubertor, noch vor dem ersten Wechsel aus. Trotz der neuerlichen Führung durch Morris (21.) verloren die Gastgeber in der Folge den Spielfaden und die Disziplin. "Wir haben uns einfach zu viele unnötige Strafzeiten eingehandelt", monierte Schmaußer. In Überzahl wirbelten die Tölzer die ECP-Hintermannschaft gehörig durcheinander. Dazu stellten sich die Löwen vor dem Kasten einfach cleverer an. Den Ausgleichstreffer von Schinköthe (26.) beantwortete Jeremy Schreiber (30.) noch mit dem 3:2 für die Peitinger. Mit einem Doppelschlag von Kurt MacSweyn zogen die der Zweitligaabsteiger jedoch am ECP vorbei.
Im Schlussdurchgang drängten die Hausherren auf den Ausgleich. Selbst in Überzahl wollte das Tor aber einfach nicht fallen. Bei der besten Chance scheiterte Huddy (49.) am starken ECT-Goalie Marko Suvelo. Und auch bei zwei Mann mehr auf dem Eis brachten die Peitinger die Scheibe anschließend nicht an ihm vorbei.

In beiden Spielen war Alexandré Pagé schon nicht mehr dabei. Bereits vor dem ersten Spiel löste der ECP den Vertrag mit dem schwergewichtigen Frankokanadier auf. "Alexandre war verletzt und wäre bis Ende Oktober ausgefallen und außerdem hat er auch nicht die Erwartungen bei uns erfüllt", nannte Schmaußer als Gründe für die frühe Vertragsauflösung. Die Peitinger wollen bis zum Heimspiel am Freitag (19.30 Uhr) gegen Ravensburg schon Ersatz präsentieren. Am Sonntag geht es für den ECP dann nach Ratingen.

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