Top-Stimmung im Sahnpark – Heimsieg der Eispiraten

Eispiraten erleiden zwei NiederlagenEispiraten erleiden zwei Niederlagen
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Schon vor Spielbeginn herrschte

beste Eishockeystimmung im Crimmitschauer Sahnpark. Sowohl die mitgereisten Gästefans,

als auch die ETC-Fans verwandelten den Sahnpark in einen wahren Hexenkessel.

Auch das Spiel der beiden Mannschaften hielt das, was es im Vorfeld versprach, nämlich

Top-Eishockey mit harten Zweikämpfen und guten Torchancen.

Den besseren Start erwischten

die Hausherren des ETC. Dabei konnte Derek Switzer

in der 9.Spielminute, mit seinem ersten Saisontor für den ETC, die Eispiraten

auf die Spur des Erfolges bringen. Im Powerplay legte Doug Murray in der

14.Minute mit einem satten Flachschuss nach und sorgte für eine eindrucksvolle

2:0-Führung. Hannover versuchte in der 19.Minute über Welke mit einem

Bauerntrick zu antworten, doch Zellhuber im ETC-Gehäuse

reagierte stark im Liegen.

Im zweiten Drittel setzten beide Teams ihr hochklassiges Eishockey fort. Dank

eines 5-3-Powerplays konnten die Gäste im Nachsetzen durch Markus Rhode den

Anschlusstreffer erzielen. Doch der ETC lies sich davon kaum beeindrucken.

Speziell die Reihe mit den Förderlizenzspielern Klinge, Wörle und Heinrich

machten nun mächtig Dampf. Manuel Klinge wurde von Heinrich vor dem

gegnerischen Tor schön bedient und baute die ETC-Führung

nur anderthalb Minuten später auf 3:1 aus. Wunderschön auch sein zweiter

Treffer, als er in der 29.Minute die halbe Abwehr umkurvte und den Torwart mit

einem platzierten Flachschuss erneut überwand. Damit stand es unter

euphorischer Stimmung der ETC-Fans 4:1 für den Gastgeber, die mit einer

Traumkombination über Heinrich und Klinge, mit abschließendem Pass auf Wörle

auch noch das fünfte Tor nachlegen hätten können. Doch die Indians

gaben sich mit dem Ergebnis keineswegs zufrieden. Devin

Rask, ebenfalls mit einer schönen Einzelaktion,

verkürzte vor Ende des zweiten Drittels auf 4:2

Im letzten Drittel kamen nun die Hannoveraner offensiver und zugleich

druckvoller aus der Kabine. Der ETC versuchte mit einer soliden Abwehrleistung

das Ergebnis zu verwalten, wobei auch immer wieder die Reihe der Förderlizenzspieler

gefährlich zu kontern wusste. Auch Torhüter Zellhuber tat sein Bestes dazu,

den Vorsprung zu halten. Einen scharfen und platzierten Schuss fischte er in der

45.Minute aus dem Winkel, und auch Sandrock konnte den Schlussmann in

aussichtsreicher Position nicht überwinden. Ein Powerplay des

ETC Crimmitschau

ab der 54.Minute wurde dank eines sehr aufmerksamen Betreuerstabes der Gäste

in ein 4-4 gewandelt (Masak erhielt zwei Minuten

wegen unkorrekter Ausrüstung) und anschließend in ein Powerplay der Gäste.

Doch erneut hatte der ETC die passende Antwort parat. Nach überstandenem

Unterzahlspiel war es Tobias Wörle mit einer Einzelaktion der den

entscheidenden Treffer zum 5:2-Endstand erzielte und zugleich das Crimmitschauer

Kunsteisstadion in ein Freudenmeer verwandelte. „Der ETC ist wieder da…“,

hallte es von den Rängen, wobei die Mannschaft auch nach dem Spiel noch

minutenlang gefeiert wurde.

Bei den Eispiraten fehlten: Esbjörn Hofverberg, Torsten Heine,

Marius Trygg

, Markus Hätinen.

Torfolge:


1:0 (08:37) Switzer,

D. (Friedl, B. )


2:0 (14:35) Murray, D. (Slivchenko, V. , Masak, M. )

- PP - 5-4


2:1 (21:28) Rohde (Sandrock) -

PP - 5-3


3:1 (22:51) Klinge, M.

(Heinrich, A. )


4:1 (28:11) Klinge, M. (Reinke,

M. ) - 4-4


4:2 (36:18) Rask

(Gaudet, Rohde)


5:2 (55:58) Wörle, T. (Slivchenko,

V. ) - 4-4

Zuschauer:

3.529


Stimmen

der Trainer:

Greg

Thomson (Hannover):


"Ich denke die Fans auf den Rängen haben ein ausgezeichnetes

Eishockeyspiel gesehen mit einer sensationellen Atmosphäre. Knackpunkt für uns

war das schnelle 3:1, gleich nachdem wir den Anschlusstreffer erzielt hatten.

Dennoch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir sind lange Zeit

ein hohes Tempo gegangen und haben bis zum Schluss gekämpft."

Gunnar

Leidborg (

ETC

Crimmitschau

):


"Ich kann mich den Gästen nur anschließen. Unabhängig vom

Ausgang des Spiels war das heute ein absolutes Topspiel. Da war alles dabei was

Eishockey zu bieten hat. Besonders bedanken möchte ich mich bei den Förderlizenzspielern.

Trotz harter Trainingseinheiten in Kassel, haben sie heute 60 Minuten für uns

gearbeitet und absolut alles gegeben. Vor dieser Leistung kann man eigentlich

nur den Hut ziehen. Auch Thomas Zellhuber hat heute für mich ein sehr gutes

Spiel gemacht. Das zeigt, dass wir auch auf der Torhüterposition gleichwertig

besetzt sind.

Wir haben heute 60 Minuten hohes Tempo und ein sehr gutes Spiel gesehen. Ich

bin sehr zufrieden über die drei Punkte."

 

 

Beim mittlerweile Tabellenführer Heilbronn zeigten die Eispiraten

eine ähnlich engagierte Leistung wie am Freitag zum Topspiel gegen Hannover.

Jedoch führten am Ende eigene Fehler zur 5:3-Niederlage.

Nach einem ersten Drittel mit

vielen Strafzeiten aber ohne Tore folgte im zweiten Abschnitt der erste Treffer

für die Eispiraten. Christoph Klotz sorgte in der 24.Minute für das 0:1, was Caudron

von den Gastgebern nur Sekunden später wieder ausgleichen konnte. Ähnlich auch

bei der zweiten Führung der Westsachsen. Nach dem Tor von Björn Friedl

antworten die Hausherren über Kovalev erneut nur

Sekunden später. Diesmal dachten die Eispiraten nachlegen zu können. Ein

dritter sehenswerter Treffer durch Karol Rusznyak

brachte die dritte Führung, welche jedoch noch vor Ende des zweiten Drittels

erneut durch Kovalev ausgeglichen werden konnte.

Ausgerechnet Andre Schietzold,

vom Crimmitschauer Nachwuchs nach Mannheim gewechselt und nun Förderlizenzspieler

in Heilbronn, bescherte den Eispiraten den ersten Rückstand in diesem Spiel. Im

Powerplay auf Zuspiel von Dorochin versenkte er die

Scheibe hinter Zellhuber im Tor. Damit war eine gewisse Vorentscheidung

gefallen, denn Heilbronn spielte nun auf Konter und dem ETC fehlten die

notwendigen Mittel für einen vierten Ausgleich. Nach Herausnahme des Torhüters

in der letzten Minute setzte Langwieder für die

Falken den Schlusspunkt. Er traf zum 5:3-Endstand ins verlassene Tor der

Eispiraten.

Bei den Eispiraten fehlten:

Torsten Heine

Marius Trygg

, Esbjörn Hofverberg und Roman Veber.

Torfolge:


0:1 (22:23) Klotz, C. (Slivchenko,

V. , Masak, M. ) - UZ - 4-5


1:1 (23:08) Caudron

(Appel, Becker)


1:2 (36:16) Friedl,

B. (Kaltenhauser, M. , Switzer,

D. )


2:2 (37:37) Kovalev

(Dorochin, Schietzold)


2:3 (38:14) Rusznyak,

K. (Slivchenko, V. )


3:3 (39:16) Kovalev

(Dorochin, Vogl)


4:3 (52:04) Schietzold

(Dorochin, Kovalev) - PP

- 5-4


5:3 (59:44) Langwieder

- ENG - 4-5

Zuschauer:

1.599

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