Tölzer Löwen: Heilbronn erneut cleverer

Heimpleite gegen BietigheimHeimpleite gegen Bietigheim
Lesedauer: ca. 2 Minuten

So souverän die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag nach sieben 

Siegen in

Folge an die Spitze der Oberliga gestürmt waren, so kurz 

war der Aufenthalt

am Platz an der Sonne. Die dritte Niederlage gegen 

Heilbronn in der

laufenden Saison mussten die Löwen beim 4:5 (0:0, 

2:3, 2:2) hinnehmen. Die

Falken bleiben damit das bislang einzige 

Team, das die Tölzer "Buam" in

eigener Halle schlagen kann. Nach 

einem ausgeglichenen Anfangsabschnitt

führten individuelle Fehler im 

zweiten Drittel zur Heilbronner Führung.

Nach dem Tölzer Ausgleich 

und sogar Führungstreffer fünf Minuten vor Ende

ließen sich die Löwen 

innerhalb von knapp zwei Minuten den Sieg noch

nehmen.


Das erste Drittel war geprägt von Strafzeiten. Obwohl beide 


Mannschaften ligaweit zu den Besten in der Kategorie Überzahlspiel 


gehören, blieb es torlos. Chancen gab es für beide Teams aber zur 


Genüge. Anfang des zweiten Abschnitts kassierten die Tölzer dann 

sogar

einen Gegentreffer in Überzahl. Ein Fehler im Aufbau 

ermöglichte

Jean-Francois Caudron einen Alleingang auf Marko Suvelo, 

den er erfolgreich

abschloß. Lange währte die Führung der Gäste 

nicht. Nur vier Sekunden in

doppelter Überzahl benötigten die 

Hausherren um das Spiel wieder

auszugleichen. Adam Borzeckis 

Schlagschuß war unhaltbar für Danny aus den

Birken. Dass Heilbronn 

ausgerechnet wieder zuschlug, als die Tölzer die

besseren Chancen 

verzeichneten, zeigt die Qualität der Gäste. Allerdings

war der 

Treffer von Andre Schietzold einem kapitalen Bock im Aufbauspiel

zu 

schulden: Vor dem eigenen Tor ließ sich ein Löwen-Akteur die Scheibe 


stibitzen und Schietzold schoß eiskalt ein. Zwar glichen die Tölzer 

in

Person von TJ Mulock erneut aus, ein weiterer Fehler im eigenen 

Drittel

ließ die Schwaben aber mit einer Führung in den 

Schlußabschnitt

gehen.


Zunächst schien es, als könnten die Hausherren doch noch ihren

Status 

als beste Heimmannschaft festigen. Florian Curth glich aus, als 


Heilbronn soeben wieder komplett war. Und gut fünf Minuten vor Ende 

der

Partie gingen die Löwen das erste Mal an diesem Abend in Führung: 

Christian

Urban wurde von Goalie Marko Suvelo bedient und zimmerte 

den Puck aus

spitzem Winkel in die Maschen. Dass die Löwen danach 

nicht

zurückschalteten, sondern weiter nach vorne stürmten, war 

letztendlich

verantwortlich dafür, dass Heilbronn nur 50 Sekunden 

später wieder ausglich

und zwei Minuten vor Schluß zum Siegtreffer 

einschoß.


Heilbronns

Coach Rico Rossi sprach von einem "Krimi bis zum Ende. 

Beide Mannschaften

haben auf einem hohen Niveau gespielt, es war 

wirklich ein

Spitzenspiel."

Löwen-Trainer Axel Kammerer widersprach ihm da. "Wir haben

zurecht 

verloren, da wir unglaubliche Geschenke verteilt haben."  Das

Fehlen 

von Yanick Dubé, Kurt MacSweyn, sowie Martin Melchert wollte

Kammerer 

nicht als Ausrede gelten lassen. "Gegen eine Mannschaft wie

Heilbronn 

muss man geschickt spielen. Ich bin nicht zufrieden." 

(mb)


Tore: 0:1 (20:55) Caudron (Calce) 4/5, 1:1 (21:33) Borzecki 


(Schinköthe, Fischhaber), 1:2 (27:27) Schietzold, 2:2 (34:51) Mulock 


(S. Endraß), 2:3 (37:26) Calce (Caudron, Stolikowski), 3:3 (44:52) 


Curth (Urban, Kirschbauer), 4:3 (54:21) Urban, Suvelo, 4:4 (55:11) 

Caig

(Caudron, Calce), 4:5 (57:55) Schietzold (Fischer)

Strafen: Tölz 18 + 10

Mulock - Heilbronn 14 + 10 Stanley

Schiedsrichter Jablukov (FASS

Berlin)

Zuschauer: 1678

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