Tölz steht im Viertelfinale

Die Tölzer Löwen freuen sich über den Viertelfinaleinzug. (Foto: Ed Cornejo - www.stock4press.de)Die Tölzer Löwen freuen sich über den Viertelfinaleinzug. (Foto: Ed Cornejo - www.stock4press.de)
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Dass die Tölzer Buam sich in Regensburg durchsetzen würden, war nicht unbedingt zu erwarten gewesen, mussten die Oberbayern doch ohne einen einzigen gelernten Mittelstürmer antreten. Yanick Dubé laboriert an den Folgen einer Gehirnerschütterung, Franz Mangold stand wegen der Gesichtsverletzung vom Mittwoch nicht zur Verfügung, und dann zog sich am Donnerstag im Training auch noch Martin Hinterstocker eine Blessur am Handgelenk zu. Folge: Mit Ausnahme von Kapitän Christian Urban waren alle Löwen 22 oder jünger. Dem Spiel merkte man dies nicht an. Gelassen nahmen sie hin, dass Regensburg vor 2200 Zuschauern mit einem Doppelschlag durch John Sicinski und Martin Ancicka im zweiten Drittel binnen 40 Sekunden aus einem 0:1 ein 2:1 machte. Dem zielstrebigen Tölzer Schlussspurt waren die erkennbar geschlauchten Oberpfälzer jedoch nicht gewachsen. Am Ende stand ein vielleicht etwas zu hoher, aber vollauf verdienter Sieg, bei dem Christian Kolacny (2), Florian Strobl, Hannes Sedlmayr und Thomas Merl für die Löwen trafen.

Bemerkenswert die Tölzer Effizienz: Vier Treffer fielen in Überzahl, einer in Unterzahl. Das Publikum in der Adrenalin-geschwängerten Donau-Arena hatte allerdings Probleme, sich damit abzufinden. Im Mittelpunkt des Volkszorns standen die – übrigens tadellosen – Unparteiischen, die mit Wurfgegenständen bombardiert und Schimpfworten bedacht wurden. EVR-Spielertrainer Sven Gericke nahm den Wütenden bei der Pressekonferenz den Wind aus den Segeln: „Wir haben zu viele dumme Fehler gemacht und zu viele dumme Fouls begangen. Das muss man uns ankreiden, nicht den Schiedsrichtern. Wir haben zwar die erfahrenere Mannschaft, aber über die vier Spiele war Tölz cleverer und ist verdient eine Runde weiter.“ Derweil schnaufte Löwen-Coach Florian Funk erleichtert durch: „Der Regensburger Doppelschlag hat weh getan. Toll wie die Mannschaft darauf reagiert hat. Natürlich lastete der größere Druck auf uns, weil es einfach blöd ausgesehen hätte, wenn man als Vorrunden-Tabellenführer in Runde eins rausfliegt. Ich bin sehr, sehr stolz auf meine Spieler.“

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