Teufel gewinnen in Thüringen

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Mit 6:3 (1:1, 3:2, 2:0) gewann der EC Bad Nauheim sein Oberliga-Auswärtsspiel bei den Black Dragons Thüringen. Die Partie begann optimal für die Roten Teufel: Nach exakt 2:36 Minuten markierte Tobias Schwab das 1:0 für die Gäste mit einem Schuss vorbei an Erfurts Goalie Kai Fischer in den rechten oberen Winkel. Die Hessen blieben zwar weitestgehend spielbestimmend, ohne aber zunächst die große Durchschlagskraft nach vorne entwickeln zu können. Stattdessen kamen die Thüringer mit zunehmender Spieldauer besser in die Partie und zu einigen Schüssen, die Torsten Schmitt im Kasten der Gäste aber allesamt parieren konnte. In der 18. Minute war es dann aber soweit: ein unhaltbarer Schlagschuss in Überzahl von Harry Kulczynski schlug im Kasten der Nauheimer zum 1:1 ein, und mit diesem bis dahin auch gerechten Resultat ging es in die erste Pause.

Im Mitteldrittel nutzten die Gäste durch Willkom in der 22. Minute gleich die erste nennenswerte Chance zur erneuten Bad Nauheimer Führung, und als die Gastgeber mit einer Bankstrafe in Unterzahl waren, markierte Erfurts Zbynek in der 29. Minute den 2:2-Ausgleich. Nur 90 Sekunden später legten die Hessen durch Cardona wieder vor, und als Brett Hammond für zwei plus zwei Minuten auf der Strafbank saß, war es Kevin Lavalle, der in Unterzahl mit einem Alleingang sogar das 2:4 für sein Team markierte. Noch vor der zweiten Pause nutzte Erfurts Corbett aber diese Überzahl zum 3:4-Pausenstand nach 40 Spielminuten.

War Bad Nauheim bis dahin die spielerisch überlegene Mannschaft, so verlagerten sich die Hessen zu Beginn des letzten Drittels auf Konter, so dass die Dragons automatisch zu mehr Spielanteilen kamen. Die Kurstädter spielten dies aber sehr clever und abgeklärt und nutzten eine Konterchance von Erik Pipp in der 51. Minute durch einem Rebound zur 5:3-Vorentscheidung. Diese komfortable Führung konnten die Gäste nun verwalten, so dass die Erfurter weiter aufmachen mussten. Die Gäste hielten aber gut in der Defensive dagegen, und als den Thüringern die Zeit davonlief, und sie ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahmen, war es Kevin Lavallee mit seinem zweiten Treffer des Spiels, der die endgültige Entscheidung mit einem Empty-Net-Goal zum 6:3 besorgte. Nachdem die Eisbären Berlin heute spielfrei waren, und die Saale Bulls aus Halle 3:1 in Hannover verloren haben, schließen die Hessen wieder bis auf sechs Zähler auf die Sachsen-Anhälter auf und bauen den Vorprung auf die Hauptstädter auf sieben Punkte aus. Der sechste Platz ist demnach immer noch in Reichweite, allerdings müssen die Kurstädter an ihrem spielfreien Sonntag tatenlos zusehen, wie sich die Konkurrenz schlägt. Ihr nächstes Heimspiel bestreiten die Hessen am Sonntag, 2. März, um 18:30 Uhr gegen Hannover; am Freitag zuvor geht es zum Auswärtsspiel nach Leipzig.

Tore: 0:1 (2:36) Schwab (Barta), 1:1 (17:00) Kulczynksi (5-4), 1:2 (22:00) Willkom (Baldys, Lehmann), 2:2 (28:43) Zbynek (4-5), 2:3 (29:11) Cardona, 2:4 (35:08) Lavallee (4-5), 3:4 (36:45) Corbett (5-4), 3:5 (50:33) Pipp (Schwab), 3:6 (58:23) Lavallee (ENG). Strafen: Erfurt 8 + 10 (Otte), Bad Nauheim 10. Zuschauer: 400.

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