Teuer bezahlter Sieg zum Auftakt

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Fire war zu Beginn deutlicher wacher und verwertete seine Chancen: Nicolas Oppenberger und Mike Sullivan hatten im ersten Drittel eiskalt die sich bietenden Möglichkeiten verwandelt und einen beruhigenden Vorsprung herausgeschossen. Als Scharpf die Gäste Mitte des zweiten Abschnitts heranbrachte, beantwortete der DSC dies mit drei weiteren Treffern durch Dominik Retzer, Michael Fendt und erneut Sullivan.

„Eigentlich war nach zwei Dritteln alles klar“, musste auch Klostersees Trainer Doug Irwin nach dem Spiel eingestehen. Umso unverständlicher dann das Auftreten seiner Mannschaft im Schlussabschnitt. Zunächst schied Deggendorfs Kanadier Joe Rand nach einem üblen Kniecheck durch den Grafinger Reis verletzt aus. Bei einer Auseinandersetzung kassierten auf Deggendorfer Seite Fendt und Ortolf und bei den Gästen Höck und Schütt Spieldauerstrafen. Fire-Coach „Nore“ Weber daui: „Da gibt es Spieldauerstrafen, wenn sich die Spieler ein wenig rumschubsen. Da hätte es ganz andere Dinge zu pfeifen gegeben.“ Klostersee schaffte in einem mehr als zerfahrenen Schlussdrittel nur noch seinen zweiten Treffer zum 5:2-Endstand.

Im sonntäglichen Spiel in Selb muss Fire neben den gesperrten Fendt und Ortolf, den verletzten Weber und Weinberger zudem auf Markus Ruderer verzichten, dem im Auftaktspiel die Schulter ausgekugelt wurde und somit eine längere Pause droht. Hinter dem Einsatz von Rand steht ein Fragezeichen.