Teilerfolg für Riessersee: Niederlage in Heilbronn erst im Penaltyschießen

Riessersee: Rettung in letzter SekundeRiessersee: Rettung in letzter Sekunde
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Nach der unnötigen Niederlage in Miesbach hing der Haussegen schief beim SCR. Dies wieder gut zu machen, war jedoch alles andere als einfach, stand an diesem Wochenende doch nur ein Spiel auf dem Plan, das ausgerechnet bei den favorisierten Heilbronner Falken stattfand. Umso verwunderlich war es, dass der SC Riessersee, der auf den gesperrten Troy Stephens verzichten musste, erst im Penaltyschießen mit 2:3 unterlag.

Bereits die ersten Minuten versprachen eine schnelle und unterhaltsame Partie. Nach gerade einmal 20 Sekunden hatten beide Teams bereits je eine Riesenchance auf die Führung vergeben. Im weiteren Spielverlauf ging es auf beiden Seiten heiß her und die Goalies mussten Schwerstarbeit leisten. In der siebten Minute war es dann Elvis Melia, der in Überzahl einen Stellungsfehler in der Gästedefensive das 1:0 für die Falken erzielte. Diese Führung sollte jedoch nur bis zur 14.Minute Bestand haben. Simon Maier setzte sich auf der rechten Seite gleich gegen zwei Heilbronner durch und legte quer vor das Tor, wo Benedikt Schennach im Nachschuss zum verdienten Ausgleich einnetzte. Mit diesem leistungsgerechten 1:1 ging es in die Pause.



Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Gastgeber den Druck, so dass sich die Werdenfelser oftmals in die Defensive zurückgedrängt sahen. Der hochkarätig besetzte Angriff der Falken zeigte seine Klasse und erarbeitete sich zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten. Endstation war jedoch immer beim überragenden SCR-Goalie Mark McArthur, der seinen Kasten sauber hielt. Wie so oft im Eishockey, sollte sich dieser fahrlässige Umgang mit Chancen rächen. 27 Minuten waren gespielt, als Tyson Mulock frei vor Belitski auftauchte und die Hartgummischeibe gewohnt souverän versenkte. Die Falken zeigten sich aber keineswegs geschockt und spielten weiter munter nach vorne. Dass es zum Drittelende bei der Führung blieb, hatten die Garmischer ihrem Goalie zu verdanken, der sich fast minütlich als Meister seines Faches beweisen konnte. Sekunden vor der Sirene war Mulock erneut allein vor Belitski, musste jedoch frühzeitig abschließen und so verfehlte sein Schlagschuss das Tor nur knapp.

Das letzte Drittel verlief ähnlich. Die Falken stürmten, die Weiß-Blauen stemmten sich mit aller Macht dagegen. Bis zur 47.Minute gelang dies auch, ehe die Hausherren - erneut in Überzahl - den verdienten Ausgleich durch Thomas Vogl machten. Gegen diesen abgefälschten Schlagschuss war auch McArthur machtlos. Bis zum Ende der regulären Spielzeit hatten beide Teams noch Chancen, sich drei Punkte zu sichern, doch weder McArthur noch Belitski ließen Gegentreffer zu.



Einer Verlängerung, in der es kaum nennenswerte Szenen gab, folgte schließlich das Penaltyschießen. Nach je fünf Schützen stand es 1:1. Caudron für die Falken und Bablitz für den SC Riessersee konnten als einzige die glänzend aufgelegten Torhüter überwinden. Nachdem Bablitz im siebten Penalty Nerven zeigte und verschoss, entschied Heilbronns Star Andrej Kovalev das Spiel.



Die mitgereisten SCR-Fans feierten trotzdem, präsentierte sich ihr Team doch in völlig anderer Form als am Sonntag zuvor in Miesbach. Die gezeigte Leistung macht Mut für das kommende Wochenede mit Begegnungen gegen Peiting und Rosenheim. Dann muss die Mannschaft allerdings unter Beweis stellen, dass sie auch in der Lage ist, selbst ein Spiel zu gestalten.



Heilbronner Falken - SC Riessersee 3:2 n.P. (1:1,0:1,1:0)



Tore:

1:0 (6:55) Melia (Appel, Caudron) 5-4, 1:1 (13:40) Schennach (S.Maier), 1:2 (26:42) Mulock, 2:2 (47:46) Vogl (Kovalev, Dorochin) 5-4



Strafen: HEC 16 - SCR 18

Schiedsrichter: Franz

Zuschauer: 1.336

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