Tal durchschritten – Neue Spieler beim ECP

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Das Tal ist offensichtlich durchschritten. Bei den Starbulls Rosenheim gab der EC Peiting beim 3:2 Erfolg nach Penaltyschießen wieder ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Davor kam der ECP im Heimspiel gegen die Dortmunder Elche noch deutlich mit 0:4 unter die Räder.

„Die Mannschaft ist verunsichert“, stellte Coach Leos Sulak nach den beiden Derbypleiten in der Vorwoche fest. Als Gegenmaßnahme liefen am Freitag gegen Dortmund gleich vier neue Spieler auf. Drei von Kooperationspartner Kaufbeuren und einer aus Wolfsburg. Etienne Ren-kewitz kam mit einer Förderlizenz vom DEL-Club und wusste gleich zu überzeugen. „Er strahlt Ruhe aus und wird uns bestimmt weiterhelfen“, urteilte Sulak. Gegen Dortmund gehörte er trotz der Gegentore zu den besten in seinem Team.

Bei den beiden schnellen Gegentoren in der Anfangsphase durch Stähle (1.) und Brenk (4.), der im Mittelabschnitt mit einer Schulterverletzung raus musste, war er aber chancenlos. Die Dortmunder spielten in der Folge taktisch klug und defensiv stark. Im Mittelabschnitt bauten sie den Vorsprung durch einen Sonntagsschuss von Weilert (24.) und einem Überzahltreffer von Sakaluc (33.) weiter aus. Erst im Schlussdurchgang stemmten sich die Peitinger gegen die drohende Heimpleite. Es reichte trotz einiger Möglichkeiten aber nicht einmal mehr zum Ehrentreffer. „Wir hätten noch zwei Tage spielen können und hätten trotzdem kein Tor gemacht“, grummelte Sulak. In Rosenheim blieb das erste Drittel, trotz leichter Vorteile beim ECP, ebenfalls torlos. Im Mittelabschnitt brach Marc Stotz, der Förderlizenzspieler aus Kaufbeurer, den Bann mit seinem Treffer zum 1:0 (35.). Weitere gute Chancen für Martin Schweiger, Florian Simon, Dominic Krabbat und Klaus Müller blieben jedoch ungenutzt. „Wir hätten deutlicher führen müssen“, ärgerte sich Sulak. Im Schlussdurchgang ließ mit Anton Saal (46.) ein weiterer ESVK-Spieler, der derzeit für den ECP aufläuft, endlich das 2:0 folgen. Der umgehende Anschlusstreffer durch Paderhuber (47.) weckte die Starbulls dann aber auf. Stephens (55.) schaffte kurz vor Ende auch den Ausgleich. Nach einer torlosen Verlängerung ging es schließ-lich ins Penaltyschießen und hier hatten die Peitinger dank der beiden Treffer von Manni Eichberger die Nase vorne. Nach einem spielfreien Freitag empfängt der ECP nun am Sonntag (18 Uhr) den Spitzenreiter aus Herne.

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