Zwischen Auf- und AbstiegDie Lage in der Oberliga Süd

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Gerade in Deggendorf gab es vor der Serie viele Querelen. Am Ende hat sich die Mannschaft aber doch noch zusammengerauft und es geschafft, die Serie gegen die Blue Devils aus Weiden für sich zu entscheiden. Bis auf den letzten Vergleich waren die Blue Devils dabei durchaus ein gleichwertiger Gegner, doch gereicht hat dieses Engagement nicht.

Völlig überraschend verlief allerdings die Serie zwischen den Schweinfurt Mighty Dogs und dem EV Regensburg. Die hochfavorisierten Oberpfälzer hatten dem Rumpfkader der Schweinfurter nicht viel entgegenzusetzen und verloren die Serie mit 3:1. Schweinfurts Trainer Rob Torgler hat es geschafft, sein Team optimal einzustellen und auf den Punkt fit zu bekommen.

Beim EV Regensburg hat die Niederlage dagegen für hängende Köpfe gesorgt und auch die Fans wollten sich diese Auftritte ihres Teams nicht gefallen lassen und machten ihrem Ärger Luft. In der zweiten Playdownrunde spielen die Regensburger aktuell gegen die Blue Devils Weiden und führen in der Serie mit 2:0.  Großen Anteil an der Führung hat EVR-Goalie Martin Cinibulk, der bei den bisherigen Auftritten einen kühlen Kopf bewahrte.

Mit diesen Sorgen müssen sich die Topteams der Liga nicht auseinandersetzen. Die Selber Wölfe ließen den Erdingern nicht den Hauch einer Chance und scheinen auch gegen die Bayreuth Tigers nichts anbrennen zu lassen. Dass die Selber in der Serie noch einmal große Probleme bekommen, darf bezweifelt werden, zumal sich die Franken gerade vor heimischem Publikum keine Blöße geben. Dennoch hat ein Derby immer eigene Gesetze und die Bayreuther wollen für die Überraschung sorgen.

Für Füssen, Klostersee und Peiting ist die Saison ebenfalls vorbei. Alle drei Teams scheiterten in der ersten Playoffrunde. Gerade in Peiting hat man sich vor der Saison viel mehr ausgerechnet. Das Team ist prominent besetzt, doch insbesondere zum Saisonende zeigte die Mannschaft keine stabilen Leistungen mehr. Dieser Trend hat sich auch in den Playoffs fortgesetzt und so durften sich die Tölzer Löwen über den Einzug in die nächste Runde freuen.

Hier bekommen es die Tölzer im Augenblick mit den Freiburger Wölfen zu tun. Fast wären die Freiburger in dieser Serie mit zwei Siegen in Führung gegangen, doch die Tölzer kämpften sich zurück in die Serie. Nun steht es 1:1 und die Karten werden neu gemischt. Freiburgs Coach Leos Sulak baut auf die Heimstärke des Teams, doch das temporeiche Spiel der Tölzer ist gefürchtet.

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen und doch sind die meisten Entscheidungen noch offen. Wer schafft den Sprung in die DEL 2? Wer muss nächstes Jahr in der Bayernliga agieren? Wird die Liga vielleicht aufgestockt? Alle diese offenen Fragen werden sicherlich in den nächsten Wochen und Monaten Antworten finden.