Zweiter Sieg in dritter SchlachtSelber Wölfe

Zweiter Sieg in dritter SchlachtZweiter Sieg in dritter Schlacht
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Auf den Rängen blieb es am Dienstagabend ruhig, auf dem Eis ging es dagegen erneut richtig giftig zur Sache. Wieder mit Mudryk und Heilman, aber weiter ohne Schneider, Hendrikson (beide krank) und den am Sonntag mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgeschiedenen Dunlop gingen die Wölfe in das dritte Duell der Play-off-Serie. Die erste Verletzungsunterbrechung in der erneut hart umkämpften Partie gab es bereits nach 59 Sekunden. EHC-Verteidiger Dominik Quinlan ging ohne gegnerische Einwirkung zu Boden und musste auf der Trage in die Kabine.

Der VER drängte auf eine schnelle Führung. Die Gäste standen aber, wie schon am Freitag, sehr kompakt in der Defensive und ließen kaum Möglichkeiten zu. Nach sechs Minuten griff dann erstmals Schiedsrichter Hatz ins Spielgeschehen ein. Er schickte mit Pauker und Schmid gleich zwei Selber auf die Strafbank. Die Wölfe verteidigten in Unterzahl gut, den Rest erledigte Torwart Suvelo gegen Santavuori und Acker.

Klostersee erzwang nun ein ausgeglichenes Spiel. Und nach elf Minuten jubelten einige rot-weiße Spieler nach einem Schuss von Merz schon. Zu früh. Ein wenig war wohl Suvelo noch am Puck dran, ein wenig der Pfosten. Der Schiedsrichter sah den Puck jedenfalls noch nicht hinter der Linie.

In der Folge war auf beiden Seiten wenig Spielfluss zu sehen. Erst in der 16. Minute kamen die Hausherren wieder zu einer Möglichkeit. Und sie durften sich über das 1:0 freuen. Schadewaldt zog von der blauen Linie ab, und im Nachschuss war der von einer Grippe wiedergenesene Mudryk zur Stelle.

Nur eine Minute später gab es viel Aufregung. Zunächst checkte Maaßen den Grafinger Nicolai Quinlan – er musste danach verletzt vom Eis – in die Bande. In der folgenen Rudelbildung juckte es EHC-Topscorer Kaefer wieder in den Fäusten. Und wie schon am Sonntag mit Neumann suchte er sich den Falschen aus: Dieses Mal nahm Moosberger die Einladung an und schickte den Gästestürmer auf die Bretter. Neben Maaßen erhielt auch Moosberger eine Spieldauerstrafe, während Kaefer ohne Strafe blieb. Nicht er, sondern Merz musste zum Duschen und wusste nicht, warum. Das Glück hold war den Wölfen im folgenden 3:5-Unterzahlspiel. Nach Scharpfs Schuss rettete die Latte für Suvelo.

Die besseren Möglichkeiten im zweiten Drittel hatten zunächst die Gäste. Suvelo blieb gegen Kaefer, Hördt und Acker aber Herr der Lage. Auf der Gegenseite scheiterte Schiener an Torwart Steinhauer, ehe es in der 36. Minute in Überzahl wieder Grund zum Jubeln gab für die Hausherren. Einen Schuss von Piwowarczyk wehrte Steinhauer direkt vor den Schläger von Heilman ab. Da ließ sich der Selber Routinier nicht zwei Mal bitten und schob die Scheibe zum etwas beruhigenden 2:0 über die Linie.

Im Schlussdrittel hofften die wenigen, aber friedlichen Fans aus Klostersee auf die Wende. Ihre Mannschaft drückte zunächst auch auf den Anschlusstreffer, die Wölfe standen aber gut und hatten außerdem eine „finnische Wand“ im Tor. Nach vorne ging freilich fast nichts mehr bei den Hausherren, die in der 55. Minute in Unterzahl nochmals richtig zittern musste, ehe Pauker mit dem 3:0 für die endgültige Entscheidung sorgte. Weiter geht die Serie am Freitag in Grafing. Am Sonntag steigt dann Spiel fünf wieder in Selb.


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