Zweite Niederlage, aber die ersten ToreSelber Wölfe

Zweite Niederlage, aber die ersten ToreZweite Niederlage, aber die ersten Tore
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Nach dem 0:5 gegen Weißwasser am Freitag war am Sonntag auch der Zweitligist aus Dresden eine Nummer zu groß für die Wölfe. Die Hausherren durften sich zumindest über die ersten beiden Treffer dieses Eishockeywinters freuen. In der 27. Minute war es Herbert Geisberger, der mit einem schönen Handgelenkschuss die VER-Anhänger jubeln ließ. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste allerdings bereits mit 4:0. Die Eislöwen aus Sachsen überrumpelten den VER in der ersten Viertelstunde, agierten abgeklärter im Spielaufbau und – vor allem in Überzahl – kaltschnäuziger im Abschluss. Was freilich nicht groß überraschte, stehen die Selber doch erst seit einer Woche wieder auf dem Eis.

Und wie schon am Freitag spielten sich die Wölfe auch die ein oder andere Möglichkeit heraus. Eine davon nutzte Leon Lilik in der 33. Minute zum zwischenzeitlichen 2:5. In Überzahl schloss der Neuzugang aus Jonsdorf eine sehenswerte Kombination mit einem Schuss unter die Latte ab. Das schien vor allem „Eisenfaust“ Travis Martell mächtig zu wurmen. Ohne ersichtlichen Grund ging der letztjährige VER-Verteidiger auf den jungen Tom Pauker los und zog sich den Unmut der Anhänger zu. Beide Spieler schickte Schiedsrichter Paule zum Duschen. Auch im Schussdrittel gab es noch einige kleinere Auseinandersetzungen auf dem Eis. Am Ende fiel die Niederlage etwas zu hoch aus. Der VER, der erneut noch auf den leicht angeschlagenen Kyle Piwowarczyk verzichtete, hielt über weite Strecken gut mit. Und noch haben die Wölfe knapp drei Wochen Zeit, sich vor dem Saisonauftakt in Sonthofen weiter einzuspielen. Am Wochenende testet der VER zweimal gegen den Ost-Oberligisten EHC Erfurt. Am Freitag in Thüringen, am Sonntag in der Netzsch-Arena.