Zwei „Sechs-Punkte-Spiele“ für den EHC WaldkraiburgGegen Bad Kissingen und Klostersee

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Die Aufgaben für die Mannschaft von Alex und Sergej Pisknov sind jedoch alles andere als leicht- Gegen Bad Kissingen unterlag man Anfang Januar im Heimspiel mit 2:3, in Klostersee setzte es zum Auftakt der Verzahnungsrunde sogar ein heftige 2:9-Klatsche. Was bei den Löwen Mut macht aber, ist die Tatsache, dass man sich damals noch komplett in stürmischen Zeiten befand und nahezu täglich Spieler den EHC Waldkraiburg verließen. Trotzdem wird man sich strecken müssen: Die Wölfe aus Bad Kissingen konnte bisher die Hälfte aller Spiele gewinnen, darunter ein 6:3 gegen Landsberg, ein 7:4 gegen Peißenberg, ein 7:2 gegen Füssen und neben dem Sieg in Waldkraiburg ein 7:2-Sieg gegen Erding am letzten Sonntag. Mit Rang fünf und nur drei Punkten Rückstand auf den aktuell zweitplatzierten TEV Miesbach hat der letztjährige Landesligameister auch gute Chancen auf den Aufstieg in die Oberliga Süd. Stärkster Angreifer der Mannschaft von Mikhail Nemirovsky und Michael Rosin ist derzeit Anton Zimmer, der im Sommer von den Crocodiles Hamburg nach Unterfranken gekommen war. In zehn Spielen erzielte der 24-Jährige elf Tore und bereitete vier Treffer vor. Damit ist Zimmer auch teaminterner Topscorer der Wölfe.

Bester Scorer vom Sonntagsgegner Klostersee ist Routinier Bob Wren. Der 261-malige DEL-Spieler führte bereits nach der Vorrunde die interne Liste der Grafinger an, mit 41 Scorerpunkten (14 Tore) in 24 Spielen. In der Verzahnungsrunde traf der 44-Jährige Kanadier in zehn Spielen neun Mal ins Schwarze, weitere neun Tore legte er auf. Wie Bad Kissingen konnte auch der EHC Klostersee fünf der bisherigen zehn Spiele gewinnen, eine der Niederlagen, nämlich das 4:5 in Garmisch, kassierte man erst in der Verlängerung. Somit haben die Grafinger 16 Punkte auf dem Konto und entsprechend hinter Miesbach mit 18 Zählern und dem mit 27 Punkten enteilten SC Riessersee den dritten Platz inne. An das Hinspiel haben die Löwen alles andere als gute Erinnerungen, denn mit 2:9 kam man mächtig unter die Räder und in der Höhe sogar verdient. Nicht zuletzt deshalb will man es am Sonntag nun besser machen und versuchen, den spielstarken Grafingern keinen Raum zur Entfaltung geben. Will man in der Tabelle weiter vorankommen und Boden auf Miesbach gut machen, muss man seine Chancen in den beiden Sechs-Punkte-Spielen des Wochenendes nutzen und keine Zähler unnötig liegen lassen.

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