Zwei Auswärtsspiele in SüdtirolTölzer Löwen auf Tour

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Am Samstag (Spielbeginn: 20 Uhr) sind die Isarwinkler gegen den Gastgeber, die Sterzing Broncos, gefordert. Die „Buam“ haben damit im Halbfinale die Chance sich für die Niederlage am vergangenen Wochenende zu revanchieren. Da mussten sie sich äußerst unglücklich mit 1:2 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Der 1:1-Ausgleich für die Broncos fiel erst 1,4 Sekunden vor Schluss. Um Gegentore wie dieses zu verhindern haben die Löwen unter der Woche nochmals auf dem Transfermarkt gehandelt und Verteidiger Iiro Vehmanen per Try-Out unter Vertrag genommen. Der Finne ist bereits in Bad Tölz angekommen und soll schon am Wochenende seine ersten Spiele machen. Auch die „Wildpferde“ aus Sterzing können allerdings im Vergleich zum Hinspiel auf einen erweiterten Kader zurückgreifen. Neben den kanadischen Neuzugängen Francis Verreault-Paul und Colin Behenna kommt auch Patrick Mair zurück ins Aufgebot.

Mit einem Sieg gegen den Gastgeber könnten sich die Löwen für das große Finale am Sonntag gegen den ESV Kaufbeuren oder den HC Gherdëina qualifizieren. Diese beiden Teams spielen im zweiten Halbfinale den möglichen Gegner für das große oder kleine Finale aus. Der HC Gherdëina ist ein Rivale der Sterzing Broncos aus der neu gegründeten Alps Hockey League, die Teams aus Österreich und Italien zusammenführt. Die beiden Südtiroler Vereine spielten allerdings schon letzte Saison gegeneinander. In der acht Teams fassenden Liga wurden die Broncos Vierter, der HC Gherdëina schloss die Saison auf dem vorletzten Platz ab. Seitdem haben sich letztere aber stark verstärkt. Insgesamt drei Kontingentspieler wurden verpflichtet, dazu kommen Jari Monferone und Diego Iori, die die Grödener von zwei Ligakonkurrenten verpflichtet haben. Mit dem ESV Kaufbeuren haben die „Furien“ allerdings den Turnierfavoriten zugelost bekommen. Die Allgäuer haben im Sommer einen großen Umbruch hinter sich gebracht und sich die Dienste vom einen oder anderen Top-Spieler gesichert. Insgesamt 14 Spieler haben die „Joker“ verlassen, als Ersatz kamen zwölf Neuzugänge, darunter auch einige alte Bekannte aus Bad Tölz. Florin Ketterer kam von den Blue Devils Weiden und Christoph Kiefersauer ist per Förderlizenz vom ERC Ingolstadt für den Zweitligisten spielberechtigt. Zu Ketterer in die Abwehr gesellen sich die Neuzugänge Sebastian Osterloh und Ondrej Pozivil. Auch im Sturm hat der Verein, der sich erst in den Play-downs vor dem Abstieg retten konnte, gehandelt und mit Joona Karevaara, Jere Laaksonen, Simon Olsson und Branden Gracel vier neue Kontingentspieler geholt. Die Tölzer Löwen sehen sich also starken Gegnern gegenüber, gerade deswegen ist das Turnier ein guter Gradmesser für die aktuelle Leistungsstärke der „Buam“ und natürlich des neuen Try-Out-Spielers Vehmanen.

Spieltermine:

Samstag, 10 September:
17.15: HC Gherdëina - ESV Kaufbeuren
20.00: Broncos Sterzing - Tölzer Löwen

Sonntag, 11. September:
15.00: Kleines Final
18.00: Finale


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