Zwei aufstrebende Mannschaften fordern die TigersEHC Bayreuth

Zwei aufstrebende Mannschaften fordern die TigersZwei aufstrebende Mannschaften fordern die Tigers
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Beide Teams wurden vor der Saison höher eingestuft, als sie sich zu Beginn der Punktspiele präsentierten, doch kommen beide Mannschaften nach einigen Veränderungen jetzt langsam richtig in Fahrt und erspielten sich schon einen deutlichen Vorsprung auf den ersten Nicht-Play-off-Platz 9 von Sonthofen mit 26 Zähler.

Beim DSC war wohl der neue Trainer Jiri Otoupalik die wichtigste Änderung, denn seit dem der Tscheche das Kommando an der Bande führt, hat sich besonders die Abwehr und damit das ganze Spiel deutlich stabilisiert. Aber mit Stürmer Simon Maier und Verteidiger Martin Rehthaler, gab es auch zwei neue Spieler die zu diesen Verbesserungen deutlich mit beitrugen. 18 Punkte aus den letzten 7 Partien sprechen da eine deutliche Sprache und bringen die Niederbayern mit 37 Zählern bei der klar negativen Tordifferenz von 64:78 bis auf Platz 7 nach vorne und das Saisonziel Play-off-Teilnahme wird immer realistischer.

Der erfahrene Topscorer Dustin Whitecotton, Patrick Beck und der zuletzt aufblühenden Dimitri Litesov führen den Angriff, während Stefan Ortolf und Daniel Möhle noch immer etwas hinter den Erwartungen zurück hängen. Dahinter agieren die ebenfalls routinierten Abwehrchefs Jan Benda Jun und Stanislav Fatyka vor dem viele Jahre bewährten Torwart Sandro Agricola. Zwar stellt man das fairste Team der Liga mit nur 14 Strafminuten pro Spiel und rangiert in Unterzahl im Mittelfeld, doch im Powerplay klappt nicht viel. Etwa neun Versuche braucht man für einen Treffer. Die Tigers landeten bisher einen klaren 5:2-Heimsieg, kassierten aber eine unnötige 3:4-Niederlage beim ersten Auftritt an der Tratt, wo katastrophale 10 Minuten im Mittelabschnitt die Chance auf Punkte kosteten.

Gegen Sonntagsgegner Peiting holte man bisher 5 Punkte. Aus dem Tigerkäfig entführten sie beim 3:2 nach Penaltys zumindest einen Zähler, was ja noch nicht vielen Teams in dieser Spielzeit gelungen ist und auch beim 6:5-Auswärtssieg des EHC hatte man nach klarer Führung noch große Schwierigkeiten. Seitdem erlebt der ECP aber erst richtig einen Aufschwung. 7 Spiele blieb man unbesiegt und holte dabei 19 Punkte, bis man letzten Sonntag in Tölz mal wieder das Eis als Verlierer verließ. Platz 6 mit 38 Punkten bei ausgeglichenem Torverhältnis ist der Lohn davon für die Pfaffenwinkler. Zu Saisonbeginn hakte es aber in fast allen Mannschaftsteilen, wofür es unterschiedlichste Ursachen gab. Schmerzende Verluste in Angriff und Abwehr schon im Sommer und auch noch mal im Saisonverlauf machten einen kompletten Neuaufbau des Teams von Trainernovize Sicinski mit größeren Abstimmungsschwierigkeiten nötig. Pech hatte man auch beim Ersatzausländer Z.Hrdel, der sich bei seiner Premiere gleich verletzte und für ihn stürmt nun der Tscheche Lukas Finsterle. Doch nun läuft es beim ECP und besonders Topscorer Michael Baindl ist aktuell in glänzender Form. Auch auf die bewährten Anton Saal, Manfred Eichberger und Florian Stauder muss man immer ein Auge haben, denn in der Offensive hatte man auch in der schlechteren Saisonphase noch die geringsten Probleme.

Schwieriger gestaltete sich da schon die Abwehrarbeit oder Verhinderung von Gegentoren. Torwart Hechenrieder blieb zwar beim ECP, sucht aber auch noch etwas nach seiner früheren Form. Mit dem schussgewaltigen Andreas Feuerecker (schon 8 Treffer bei 24 Punkten), und dem Nordamerikanern Cody Carlson (23 Punkte), verfügt man über offensivstarke Verteidiger, worauf die Wagnerstädter dann ebenfalls achten sollten.

Außer dem verletzten Torwart Nicolas Sievers und dem in die 1b zurück gegangenen Nicolai Pleger hofft man im Lager der Oberfranken komplett antreten zu können und will natürlich die glänzende Position 3 weiter halten und auch die Spitze ist nicht weit entfernt. Durch die beiden Neuzugänge Warda und Kouba hat man nun deutlich mehr Variationsmöglichkeiten, auch wenn die spielerische Integration durch einige freie Tage zum Fest natürlich gar noch nicht vollständig sein kann.


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