Zu spät aufgewachtLöwen verlieren mit 2:5 in Peiting

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Extrem bitter oder selber schuld? Die Meinungen gingen auseinander nach 37 Minuten. Die Löwen fanden zu Beginn der Partie nicht die Mittel, die sie am Sonntag noch so stark gemacht hatten. Der EC Peiting nutzte die Schwächephase der Löwen eiskalt aus und schoss sich einen komfortablen Vorsprung heraus. Nach etwas mehr als der Hälfte des Spiels stand es 4:0 für das Heimteam. Erstmals durfte der ECP jubeln, als Ty Morris mit einem Verlegenheitsschlenzer zum 1:0 traf. Markus Janka sah in dieser Situation nicht gut aus. Auch beim 2:0 stand der Löwen-Goalie im Mittelpunkt. Florian Stauder stocherte den Puck über die Linie, es gab Diskussionen, da Janka die Scheibe mutmaßlich schon sicher hatte, doch Schiedsrichter Ralph Bidoul gab den Treffer. Drei Minuten später mussten die Löwen den nächsten Rückschlag verkraften. Anton Saal tankt sich durch die teilnahmslose Löwen-Abwehr und versenkte den Puck mit der Rückhand am erneut nicht schuldlosen Janka. Axel Kammerer reagierte und nahm den Routinier aus dem Spiel. Für ihn kam Konstantin Kessler ins Spiel, der in der Folge fehlerfrei agierte.

Auch zu Beginn des zweiten Drittels hatten die Löwen Probleme ins Spiel zu finden. Ty Morris nutze eine doppelte Überzahlsituation zum 4:0. Etwas über zwei Minuten später dann die erste wirklich gelungene Aktion der "Buam" des gesamten Spiels. Marek Curilla ließ einen Frustschuss los, der, vorbei am verdutzten ECP-Torwart Hechenrieder, im Kreuzeck einschlug. Es war der Wachmacher für das gesamte Löwen-Team, das nun feinstes Play-off-Hockey zeigte. Phasenweise spielten sie die Peitinger in Grund und Boden, nur der starke Florian Hechenrieder und die fehlende Kaltschnäuzigkeit verhinderten weitere Tore.

Erst zu Anfang des letzten Drittels legte Lubos Velebny mit dem zweiten Treffer nach. In Überzahl traf er mit einem verdeckten Schuss zum 2:4. Auch in der Folge agierten die Löwen klar besser. Tobi Eder und Christoph Fischhaber hatten Chancen das Spiel noch enger zu gestalten, doch es waren erneut die cleveren Peitinger Spieler, die das nächste Tor erzielten. Anton Saal gewann das Duell gegen Christian Kolacny und versenkte den Puck per Rückhandschuss. Die Löwen rannten weiter an, doch es sollte einfach nicht sein.

Damit müssen sie sich dem EC Peiting mit 2:5 geschlagen geben, die damit am Freitag den ersten Matchball haben. Mit einem Sieg können die Pfaffenwinkler die Serie für sich entscheiden. Verzichten müssen sie dabei auf Simon Maier, der sich in einem unglücklichen Zweikampf mit Lubos Velebny einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Das Freitagsspiel beginnt um 19.30 Uhr in der Hacker-Pschorr-Aren


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Oberliga Süd Hauptrunde

Freitag 23.02.2024
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Bayreuth Tigers Bayreuth
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EC Peiting Peiting
Sonntag 25.02.2024
Bayreuth Tigers Bayreuth
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ECDC Memmingen Memmingen
EC Peiting Peiting
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Tölzer Löwen Bad Tölz
EHF Passau Black Hawks Passau
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Blue Devils Weiden Weiden
EV Füssen Füssen
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EV Lindau Lindau
SC Riessersee Riessersee
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Heilbronner Falken Heilbronn