Wohin führt der weitere Weg des EHC Bayreuth?EHC Bayreuth

Wohin führt der weitere Weg des EHC Bayreuth?Wohin führt der weitere Weg des EHC Bayreuth?
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Zum Auftakt kommt der souveräne Tabellenführer EV Regensburg Freitag um 20 Uhr in den Tigerkäfig. Nach dem verpatzten Auftakt in Erding holte man seitdem alle möglichen Punkte und thront mit 21 Zählern an der Spitze. Herausragend dabei in der Mannschaft von EX-ESVB-Trainer Doug Irwin ist das neuformierte Sturmtrio um den Ex-Schweinfurter Deutschrussen Vitali Stähle, mit dem tschechischen Spielmacher David Stieler und dem kanadischen Torjäger Luke Oakley als Deutschlandneulinge. Sie harmonieren so prächtig, dass sie fast alleine die Tormaschine (schon 42 Treffer) der Oberpfälzer am Laufen halten und die Plätze eins bis drei in der Ligascorerliste belegen. Ex-Nationalspieler Petr Fical, das große Talent Lukas Heger und aus der Abwehr heraus noch Barry Noe (zuvor Weiden) sind neben dem routinierten Goalie Martin Cinibulk weitere Korsettstangen, doch die Donaustädter leben extrem von diesem „Atomsturm“. Das beste Powerplay der Liga (über 31% Erfolgsquote) und starkes Penaltykilling runden die glänzende Bilanz bisher ab und dokumentieren was der EVR momentan für ein Kaliber darstellt.

Am Sonntag folgt die weiteste Reise zum aktuellen Dritten (15 Punkte) Freiburg, wo um 18 Uhr Bully ist. Der selbsternannte Aufstiegsanwärter hat nach der fast schon gelungenen Qualifikation für die DEL2 im Vorjahr viele Leistungsträger halten können und die wenigen Abgänge gut kompensiert. Im Tor teilen sich weiterhin die bewährten Mathis und Hönkhaus die Einsätze, während davor genau die gleichen Akteure stehen wie 2013, die zwar defensiv höheren Ansprüchen genügen aber nur wenig Torgefahr ausstrahlen. Auch im Angriff stehen beim Team von Coach Leos Sulak Topleute, auch wenn sie nicht so herausragende Bilanzen wie ihre Kollegen aus Regensburg haben. Besonders die Billich Brüder Chris (zuletzt Kassel) und Steven sind immer genauso brandgefährlich wie die verbliebenen Topscorer des Vorjahres Niko Linsenmaier und Tobias Kunz. Noch Steigerungsbedarf haben die beiden anderen Neuzugänge Marc Wittfoth (Frankfurt) und der Tscheche Deveri Danko (Kaltern, Ita2). Verbesserungspotenzial sieht man im Breisgau besonders Auswärts, wo man bisher nur 5 Zähler verbuchen konnte, während man zu Hause nur den Selber Wölfen knapp mit 1:2 nach Penaltyschießen unterlag und auch die Disziplin lässt noch zu wünschen übrig. Mit über 31 Strafminuten pro Spiel ziert man da das Tabellenende der Liga.

Im Lager der Oberfranken ist man sich der Schwere der Aufgaben durchaus bewusst. „Freiburg war schon im Vorjahr eine sehr starke Mannschaft und hat die meisten Spieler behalten können, während Regensburg mit den neuen Topstürmern einen Riesenlauf hat und  sicher nicht ohne Grund ganz vorne steht“, fasst Tigerscoach Waßmiller dazu zusammen. „Man sollte aber nicht den Fehler machen, den EVR nur auf dieses Trio zu reduzieren. Im Eishockey gewinnen nie drei Spieler alleine etwas“, sieht der Deutschrusse das breite Potenzial der Gegner als wichtigen Faktor. „Trotzdem wollen wir aber dagegen halten, vor unserem eigenen Publikum auch weiter Punkten, um dann auch auswärts zu schauen was möglich ist“, erstarrt er aber auch nicht in Ehrfurcht. Wieder im Training ist der länger verletzte Pietsch und man hofft bei ihm genauso auf Spielfähigkeit, wie bei den von ihrer Grippe genesenen Mayer und Thielsch. Eventuell kommt auch der junge Weißwasseraner Stürmer Reiter oder einer seiner Kollegen wieder an den roten Main. Sicher für etwa zwei bis drei Wochen ausfallen wird allerdings Juhasz, was erneute Umstellungen der Reihen zur Folge haben wird.

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