Wölfe zurück in der ErfolgsspurSelb gewinnt das Derby gegen Weiden

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Die Wölfe bestimmten von Beginn an das Spiel und erarbeiteten sich mehr und vor allem klarere Chancen als die Gäste aus der Oberpfalz. Doch zum Führungstreffer sollte der VER doch noch bis zur 15. Spielminute brauchen. In zahlenmäßiger Überlegenheit kam Müller zum Schuss und überwand den gut aufgelegten Wiedemann im Tor der Blue Devils zum ersten Mal an diesem Abend. Kurz darauf hatte Moosberger, der sich sehenswert durch die Weidener Abwehr tankte, das 2:0 auf dem Schläger, scheiterte aber am Gästetorwart. Weiden war zu diesem Zeitpunkt keineswegs chancenlos, doch die aussichtsreichen Konter machte allesamt Torhüter Deske zunichte. Kurios dann das 2:0 durch Hördler: Vom Gäste-Abwehrspieler am Pass gehindert, benutzte er Wiedemann einfach mal als Bande und bugsierte so den Puck von hinter dem Tor über die Linie.

Der zweite Spielabschnitt begann mit einem harmlosen Powerplay der Gäste – brachten sie doch nur einen einzigen echten Torschuss zustande. Besser machte es Selb, als beide Mannschaften wieder komplett agieren konnten. Erneut war es Hördler, der nach einem Schuss des an diesem Abend sehr quirlig aufspielenden Müller am schnellsten schaltete und den Puck zum 3:0 im Tor unterbrachte. Ondruschka, Moosberger und Gare hätten die Führung weiter ausbauen können, doch entweder stand der Pfosten, Wiedemann oder ein Verteidiger im Weg. Immer wieder stand auch Deske bei den brandgefährlichen Weidener Kontern seinen Mann. Machtlos war er beim Anschlusstreffer durch Stähle, der nach feiner Einzelleistung von Abercrombie leichtes Spiel hatte. Die Blue Devils witterten jetzt Morgenluft, doch deren Euphorie wurde jäh durch einen Doppelschlag der Wölfe beendet. Zunächst Mudryk, dann Moosberger, der zunächst noch in höchster Not gegen Siller gerettet hatte, stellten die Weichen endgültig auf Sieg.

Mit einer beruhigenden 5:1-Führung gingen die Wölfe ins Schlussdrittel. Doch wer den Sieg schon sicher glaubte, hatte die Rechnung ohne die Blue Devils gemacht. Diese wollten sich noch nicht geschlagen geben und setzten nochmals alles auf eine Karte. In der 45. Minute rettete Deske noch einmal allein gegen drei Gegenspieler. Anschließend brachten die Gäste Härte ins Spiel, und das schien zu wirken. In der 49. Minute verkürzte Abercrombie im Alleingang in Unterzahl, ehe sich eben dieser vier Minuten später zu lange ungestört im Angriffsdrittel in Schussposition bringen konnte und Deske zum dritten Mal an diesem Abend hinter sich greifen musste. Spätestens jetzt hätte der VER wieder wach sein sollen, doch nur eine Minute später erzielte Straka das 4:5. Das Spiel stand jetzt auf Messers Schneide. Weiden versuchte nochmal alles und nahm den Torhüter – inzwischen stand Lala anstelle von Wiedemann zwischen den Pfosten – zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Erlösung für die Wölfe dann durch Moosberger eine Minute vor Schluss, der den Puck scharf aus der eigenen Verteidigungszone ins verwaiste Tor schoss.

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