Wölfe stehen im ViertelfinaleSelb gewinnt mit 4:3 in Weiden

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Ausschlaggebend war der unbändige Siegeswille der Selber, die nach einem 0:2-Rückstand nie aufgaben und Spiel Nummer vier mit einem Doppelschlag drehten.

Siegen oder Fliegen hieß es für die Blue Devils Weiden im vierten Aufeinandertreffen der Wölfe gegen die Oberpfälzer. Weiden erwischte den besseren Start und gerade als die Gäste den Vorwärtsgang fanden, überlistete Jirik aus unmöglichem Winkel Torhüter Stefaniszin zur Führung. Kurz darauf war der Weidens Goalie Lehr zur Stelle. Spätestens jetzt hatten die Wölfe die Kontrolle über das Spielgeschehen übernommen, brachten den Puck jedoch nicht über die Linie. Besser machten es die Blue Devils in Überzahl und erhöhten auf 2:0.

Weiden zog sich nun mehr und mehr zurück. Auch in Überzahl kreierten die Hausherren keine einzige nennenswerte Torchance. Selb war jetzt hingegen im Powerplay gnadenlos effektiv. Nur zehn Sekunden saß Schreier in der „Kühlbox“, bis Piwowarczyk die Scheibe zum Anschlusstreffer im Weidener Gehäuse unterbrachte. Später – erneut drückte Schreier die Strafbank – hielt Hendrikson den Schläger in einen Ondruschka-Schuss und fälschte unhaltbar zum Ausgleich ab. Weiden wirkte jetzt kurzzeitig ideen- und kraftlos.

Über vier Minuten lang kam der Gastgeber zu Beginn des Schlussabschnitts nicht aus der eigenen Verteidigungszone heraus, doch durch einen katastrophalen Abspielfehler an der Mittellinie ergab sich für die Devils eine Konterchance, die sich Waldowsky nicht entgehen ließ und die abermalige Führung für die Oberpfälzer markierte. Doch die Wölfe ließen sich – wie das ganze Spiel – nicht aus der Ruhe bringen und vertrauten auf ihre Stärken. In der 50. Minute musste Moosberger eigentlich schon den Ausgleich machen, doch Lehr vereitelte diesen mit einer Glanztat. Es entwickelte sich nun ein Spiel auf ein Tor und Selb belohnte sich nun auch durch einen Doppelschlag von Dorr und Mudryk mit der erstmaligen Führung in diesem Spiel. In den letzten beiden Minuten setzten die Gastgeber nochmal alles auf eine Karte, doch auch der sechste Feldspieler anstelle des Torwarts half den Blue Devils nicht. Die Wölfe hielten die knappe Führung mit viel Kampf und Leidenschaft bis zur Schlusssirene.

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