Wölfe schießen sich zum VizemeisterSelber Wölfe

Wölfe schießen sich zum VizemeisterWölfe schießen sich zum Vizemeister
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Für den zweiten Stern auf dem Trikot hat es zwar nicht gereicht für den VER Selb, die Hauptrunde dieser starken Oberliga Süd als Vizemeister abzuschließen, ist aber auch aller Ehren wert. Mit einem souverän herausgespielten 6:1-Erfolg beim EV Füssen sicherten sich die Wölfe am Sonntagabend hinter dem EHC Freiburg den zweiten Platz. In der ersten Play-off-Runde treffen die Schützlinge von Cheftrainer Cory Holden auf den EHC Klostersee, der mit einem 7:1-Sieg in Peiting ein dickes Ausrufezeichen setzte. Das erste Spiel der Best-of-Seven-Serie findet am Freitag (20 Uhr) in der Netzsch-Arena statt. Die Mannschaft, die zuerst vier Siege feiert, zieht in das Viertelfinale ein. Dort hätten die Wölfe erneut Heimrecht.

Im ersten Drittel passierte nicht allzuviel Aufregendes im Bundesleistungszentrum am Füssener Kobelhang. Die Wölfe waren zwar über weite Strecken das tonangebende Team und kamen zu der ein oder anderen guten Möglichkeit. Höllisch aufpassen mussten die Holden-Schützlinge aber bei Kontern der Hausherren. In der zwölften Minute war VER-Keeper Suvelo zwei Mal gegen den einschussbereiten EV-Torjäger Burnell gefordert – und auf dem Posten. Diese kurze Drangphase des Gastgebers brachten den VER Selb aber ebenso wenig aus der Ruhe wie die Kunde von den frühen Führungen der Konkurrenz aus Bayreuth und Regensburg. Geduldig bleiben, hieß das Motto der Wölfe. Und sie wurden belohnt: In der 17. Minute spielte Piwowarczyk einen scharfen Pass vor das Tor, Mudryk lenkte die Scheibe ab, und Selb führte mit 1:0.

Im zweiten Drittel mussten die Selber zunächst eine Schrecksekunde überstehen. Dunlop rutschte aus und der Füssener Golts steuerte alleine auf Torwart Suvelo zu. Der Routinier der Hausherren zeigte allerdings Nerven und verzog die Scheibe. Dem Glück der Wölfe folgte fast im Gegenzug das Pech. Nach einem feinen Pass von Pauker umspielte Neumann den Füssener Keeper Fießinger, traf dann aber aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. Ein wenig zittern war für die Selber Anhänger nach 26 Minuten angesagt, als Meier die erste Strafzeit der Partie kassierte. Doch die Gäste agierten in Unterzahl ebenso souverän wie im folgenden Überzahlspiel. Nach einer herrlichen Kombination traf Piwowarczyk zum 2:0 für den VER. Und dem nicht genug. Nur 25 Sekunden später war Schmid zur Stelle, nachdem Fießinger einen Schuss von Moosberger nur kurz nach vorne abwehren konnte. Im Schlussdrittel ließen sich die Wölfe auch vom Anschlusstreffer der Hausherren nicht beirren. Heilman und Schütt mit zwei Überzahltoren machten binnen einer Minute alles klar. Schütt traf in der 57. Minute sogar noch zum 1:6.

„Wir standen super in der Defensive und haben uns in der Offensive viele Chancen herausgespielt“, lobte Cory Holden sein Team nach diesem souveränen Auftritt und dem siebten Auswärtssieg in Folge. Zum Play-off-Gegner EHC Klostersee äußerte sich der Selber Trainer in der „Eiszeit“ bei Radio Euroherz ungewohnt forsch: „Die haben eine gute Mannschaft. Aber wir sind besser.“


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