Wölfe im SpielrauschSelber Wölfe

Wölfe im SpielrauschWölfe im Spielrausch
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Was dem ERC Sonthofen im Hinspiel über 60 Minuten nicht gelungen war, schaffte der Aufsteiger gestern Abend bereits nach 20 Sekunden: Ein Tor gegen die Wölfe. Die schüttelten sich nur kurz und starteten einen wahren Sturmlauf. Der Minutenzeiger hatte sich gerade einmal weiter gedreht, da sorgte Pauker bereits für den Ausgleich. Und die Hausherren beherzigten weiter das, was ihr Trainer gefordert hatte: schnell spielen, Tempo hochhalten, viele Schüsse. Herrlich herausgespielt war der Treffer zum 2:1 durch Geisberger. Beim Zuspiel zeigte Mudryk blindes Verständnis mit seinem Sturmkollegen. Gäste-Trainer Dave Rich nahm nun bereits eine Auszeit. Was wenig bewirkte. Sonthofen hatte auch in der Folge kaum Zeit zum Durchschnaufen und konnte sich kaum befreien vom Druck der Selber. Die erhöhten in der siebten Minute durch Neumann auf 3:1.

Nach gutem Einsatz von Schmid, der sich mit einem Check an der Bande den Puck eroberte, gelang Schütt der vierte Treffer für die wie entfesselt aufspielenden Wölfe. Und nur eine Minute später war es Piwowarczyk, der aus dem Handgelenk abzog und ERC-Keeper Beech zum fünften Mal das Nachsehen gab. Die Möglichkeiten für die Gäste im ersten Drittel sind schnell aufgezählt. In der 14. Minute wäre ein kleiner Ausflug von Torwart Suvelo fast bestraft worden, seine Vorderleute bügelten den kleinen Patzer aber wieder aus. Und in der 20. Minute tunnelte Noack den Selber Keeper. Schiedsrichter Aumüller entschied zunächst auf kein Tor. Nach Protesten der Gäste und großem Sportsgeist von VER-Kapitän Schadewaldt, der gegenüber dem Unparteiischen zugab, dass der Puck die Torlinie bereits überschritten hatte, zählte der Treffer dann doch.

Auch im zweiten Drittel gaben die Selber mächtig Gas. Neugebauer stellte in der 22. Minute den alten Abstand wieder her. Die Selber Spieler hatten sichtlich Spaß, die Zuschauer auch. Die erste Strafzeit gab es nach 26 Minuten. Für den Sonthofener Berger war das Spiel damit auch gleich beendet. Wegen hohem Stock mit Verletzungsfolge gab es eine Spieldauerstrafe. Die fünf Minuten Überzahl nutzten die Wölfe dann allerdings nur dazu, den eingewechselten Gästekeeper Schütze richtig warm zu schießen. Machtlos war der ERC-Goalie aber in der 32. Minute gegen Neumann, der sich mehr und mehr als Torjäger entpuppt. Sonthofen musste in der Folge auch noch auf den an der Schulter verletzten Kujala verzichten, wehrte sich mit den verbliebenen elf Feldspieler nach besten Kräften.

In der 44. Minute durfte auch Schmid nach langer Verletzungspause erstmals für die Wölfe jubeln - 8:2. Unschön und bei diesem Spielstand völlig unnötig war kurz darauf der Bandencheck von Sill gegen Moosberger. Der Selber Stürmer musste mit der Trage vom Eis, der Sonthofener zum Duschen. Was am Ende nicht mehr klappen wollte bei den Wölfen war der zweistellige Sieg. Aber die Zuschauer waren auch so hochzufrieden.

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