Wölfe im FreudentaumelSelber Wölfe

Wölfe im FreudentaumelWölfe im Freudentaumel
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Play-off-Stimmung schon im Oktober: Das gibt es in der Oberliga nur in Selb. Am Freitagabend war es wieder soweit. Zu der tollen Atmosphäre in der Netzsch-Arena trugen auch die etwa 350 Weidener Fans bei. Und die Gäste-Anhänger durften im ersten Drittel recht zufrieden sein. Ihre Mannschaft spielte forsch nach vorne und schien die Wölfe damit etwas zu überraschen. Von der zuletzt gewohnten Offensivpower der Hausherren war jedenfalls zunächst wenig zu sehen. So hatte VER-Keeper Suvelo wesentlich mehr Arbeit als auf der Gegenseite Huber, der aber in der sechsten Minute Glück hatte, dass Moosberger und Hördler die Scheibe kurz vor dem Tor verpassten.

Erst nach zehn Minuten kamen die Selber etwas besser ins Spiel, mussten aber bei den Kontern der Oberpfälzer immer auf der Hut sein. In der 13. Minute brachte Martell im letzten Moment den Schläger dazwischen, als Musial freie Schussbahn hatte. Eine Minute später kassierte Martell die erste Strafzeit der Begegnung nach einem Check gegen Waldowsky, der gleich Schiedsrichter Noeller mit umräumte. Die Erfinder des Überzahlspiels waren die Weidener aber auch nicht. Sie gerieten in diesen zwei Minuten sogar in Gefahr in rückstand zu geraten, doch Piwowarczyk wurde gerade noch abgedrängt. So blieb es nach den ersten 20 Minuten beim letztlich gerechten 0:0.

Die ersten Tore gab es dann im Mittelabschnitt zu sehen - und aus Sicht der Wölfe auch auf der richtigen Seite. Nach zwei dicken Möglichkeiten für Piwowarczyk und Schiener war es Fiedler, der zum 1:0 traf. Hier sah Gästekeeper Huber, der freie Sicht hatte, nicht sonderlich gut aus. Die Selber Fans, die zwischenzeitlich etwas ruhiger geworden waren, waren nun wieder tonangebend. Wie auch ihre Mannschaft, die in der 28. Minute auf 2:0 erhöhte. Piwowarczyk narrte zwei Weidener und bediente Geisberger, der eiskalt vollstreckte.

Die nun etwas beruhigende Führung geriet wieder in Gefahr, als Schütt die Strafbank drücken musste. Suvelo parierte aber glänzend gegen Waldowsky. Jetzt war richtig Tempo im Spiel. Eine Riesenchance ergab sich nach 35 Minuten für Heilman, der freie Schussbahn hatte, aus etwas sechs Metern aber knapp daneben zielte. Die Blue Devils Weiden, die sehr diszipliniert agierten und bis Ende des zweiten Drittels keine Strafzeit aufgebrummt bekamen, blieben aber ebenfalls weiter gefährlich. Und auch die Anhänger der Gäste ließen sich trotz des Rückstands die gute Laune nicht verderben.

Im Schlussdrittel erwischten die Wölfe einen Start nach Maß. Nach 180 Sekunden spielte Mudryk einen klasse Rückhandpass auf Piwowarczyk, und der versenkte die Scheibe humorlos unter der Latte. Das war nicht nur die Vorentscheidung, sondern bereits die endgültige. Die Hausherren spulten die restliche Spielzeit konzentriert herunter. Neben dem fünften Sieg im fünften Derby seit dem Weidener Wiederaufstieg durften die Wölfe-Fans auch Torwart Marko Suvelo für dessen Shutout und die Übernahme der Tabellenführung feiern.


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