Wölfe haben das bessere EndeSelb besiegt Halle mit 3:2

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Wölfe-Coach Henry Thom, der mit Ausnahme von Dorr, der leicht angeschlagen geschont wurde, auf seinen kompletten Kader zugreifen konnte und über weite Strecken der Partie mit vier Reihen agieren ließ, dürfte sich durchaus zufrieden über den Auftritt seiner Mannschaft zeigen. Einsatz und Kampfgeist stimmten positiv, in punkto Angriffsbemühungen muss noch an der Durchschlagskraft gefeilt werden. Neuzugang Deske durfte sich nach Spielende von den Fans auf einer Ehrenrunde verdientermaßen feiern lassen. Der 23-Jährige machte eine gute Partie, hatte zahlreiche Szenen, wo er seine Fangkünste unter Beweis stellen konnte.

Guter Auftakt beider Teams und ausgeglichene Spielanteile in den ersten zwanzig Minuten. Es sind zuerst die Selber Cracks, die flott nach vorne spielen, auch wenn hochkarätige Torchancen ausbleiben. Die Gäste haben in der Folgezeit eine starke Phase, in der Wölfe-Goalie Deske im Mittelpunkt steht. May, Zille wie auch Schön scheitern aber am Selber Schlussmann. Den Torschrei auf den Lippen haben die laustarken Wölfe-Fans wenig später, aber weder Geisberger noch Mudryk bringen die Scheibe am bereits liegenden MEC-Goalie Beech vorbei. Immer wieder sind es Abstimmungsfehler beider Teams im Mitteldrittel, die zu Torchancen für den Gegner führen. Gäste-Stürmer Albrecht hat die Führung auf dem Schläger, aber Deske weiß dies zu verhindern, auch Spöttel scheitert am Wölfe-Goalie. Wölfe-Defender Müller ist es vorbehalten, die Führung zu erzielen, mit der die Wölfe auch trotz einer folgenden 3:5-Unterzahl in die erste Drittelpause gehen.

Kein guter Start für unsere Wölfe. 126 Sekunden sind von der Uhr, als die Saale Bulls eine Unachtsamkeit im Wölfe-Abwehrverbund eiskalt ausnutzen. Aber die Selber behalten nach dem Ausgleich kühlen Kopf und versuchen, das Spiel an sich zu reißen. Mit Erfolg, sehenswert der Führungstreffer. Neumann hat nach guter Vorarbeit wenig Probleme, den Puck zum erneuten Führungstreffer unterzubringen. Ein zugesprochenes 105-sekündiges 5:3-Überzahlspiel lassen die Gastgeber ungenutzt, die Scheibe läuft gut, aber im Abschluss fehlt Präzision. Die Gäste weiter stets gefährlich bei Kontern, erneut ist es der durchgebrochene Spöttel, der Deske prüft. Der Selber Goalie ist es auch, der gegen Schmitz den möglichen Ausgleichstreffer in höchster Not verhindert. Der mittlerweile für Goalie Beech gekommene Cerveny ist auf dem Posten, Pozivil und Ondruschka in Überzahl jeweils zweite Sieger gegen den Hallenser Schlussmann.

Abermals sind es die Gäste mit dem besseren Start. Keine zwei Minuten sind absolviert und schon ist der 2-2 Ausgleichstreffer perfekt. Beide Teams fortan nach der spielerischen Linie suchend, zwingende Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Dafür wird es hektisch, auf beiden Seiten führen zahlreiche Strafzeiten dazu, dass der Spielfluss leidet. Die besten Möglichkeiten in dieser zerfahrenden Phase besitzt Albrecht, der freistehend vor Deske aufkreuzt, auf der anderen Seite bricht in Unterzahl Moosberger bei einem Break durch, kann aber in letzter Sekunde entscheidend fair gestört werden. Als Gäste-Verteidiger Pietsch wegen Stockschlag in der Kühlbox sitzt und sich ein Großteil der Zuschauer schon mit einem Unentschieden abgefunden hat, steht Mudryk goldrichtig und schiebt eiskalt zum 3:2 ein. Gästecoach Rich setzt nochmals alles auf eine Karte, aber auch die Herausnahme seines Goalies für einen zusätzlichen Feldspieler bringt nichts mehr ein — es bleibt beim knappen 3:2 Erfolg der Wölfe. Jubel beim einheimischen Anhang, gut fürs Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.


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