Wiedererstarkte Starbulls empfangen Spitzenreiter PeitingNach zwei Sechs-Punkte-Wochenenden

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Spielbeginn im Memminger Eisstadion am Hühnerberg ist am Sonntagabend um 18 Uhr. Und die Starbulls wollen im dritten Anlauf auch dort endlich gewinnen. In den beiden Hauptrundenspielen gab es auf Memminger Eis für die Grün-Weißen nämlich wenig zu holen. 1:4 und 1:2 nach Verlängerung lauteten die aus Rosenheimer Sicht ärgerlichen Endresultate – ganz im Gegensatz zu den bereits drei absolvierten Heimspielen, in denen die Starbulls keinen einzigen Punkt abgaben. In der Auftaktpartie der laufenden Spielzeit behielt die Mannschaft von Trainer Manuel Kofler mit 6:4 die Oberhand, im letzten Hauptrundenspiel triumphierte sie mit 7:1 und am vorletzten Wochenende gelang ihr im Rahmen der laufenden Meisterrunde mit 7:0 der bislang höchste Heimsieg der Saison. Vor dem anstehenden Wochenende sind die Starbulls Rosenheim und die Memmingen Indians übrigens Tabellennachbarn. Der Vorsprung der auf Tabellenrang vier platzieren Starbulls beträgt aber bereits satte 16 Punkte, so dass die Möglichkeit der Indians, den Grün-Weißen das Playoff-Heimrecht im Viertelfinale noch abringen zu können, lediglich theoretischer Natur ist.

Der Rosenheimer Blick geht nach vier Siegen am Stück berechtigter Weise wieder nach oben. Anstatt auf die Tabelle zu schauen – der Tabellendritte EV Landshut ist noch fünf Punkte und erheblich viele Tore voraus – möchten Starbulls-Coach Manuel Kofler und sein Team aber vor allem ihre Erfolgsserie ausbauen und den Coup gegen Tabellenführer Peiting vom vorletzten Freitag in der Fremde nun auf eigenem Eis wiederholen. Es ist ein Topspiel, auf das sich die Zuschauer an diesem Freitag ab 19:30 Uhr im emilo-Stadion freuen dürfen. Abgesehen vom Duell gegen die Starbulls hat der EC Peiting die letzten zehn Spiele gewonnen und führt nach dem 6:3-Erfolg im Nachholspiel gegen Selb am Dienstag das Tableau nun mit vier Zählern Vorsprung auf die Eisbären Regensburg an.

„Peiting ist die stärkste Mannschaft der Liga und steht zurecht ganz oben“, zollt Manuel Kofler den Pfaffenwinklern ehrlichen Respekt, schickt aber eine Kampfansage hinterher: „Wir wollen unbedingt die drei Punkte behalten. Wir wissen, dass wir Peiting schlagen können und haben das nicht nur vorletzte Woche bewiesen“. Tatsächlich spricht die bisherige Spielzeit-Bilanz mit zwei Auswärtssiegen und einem Heimerfolg bei je einer Niederlage auf eigenem und auf auswärtigem Eis für Rosenheim. Alle bisherigen fünf Aufeinandertreffen wurden dabei in der regulären Spielzeit, aber jeweils mit nur einem Tor Unterschied entschieden. Das lässt auch für den anstehenden sechsten und letzten Vergleich der regulären Saison ein spannendes Duell erwarten, bei dem der Rosenheimer Trainer wieder 20 Feldspieler ins Rennen schicken wird. „Wir haben mit dem Einsatz von acht Verteidigern und zwölf Stürmern über die gesamte Spielzeit zuletzt Erfolg gehabt und erneut den entsprechenden Kader zur Verfügung, deshalb gibt es keinen Grund, das zu ändern“, sagt Manuel Kofler, der neben dem noch nicht spielbereiten Stürmer Michael Fröhlich wohl nur auf Torwart Luca Endres verzichten muss. Letzterer wurde beim Spiel am Sonntag in Lindau auf der Bank unglücklich vom Puck im Gesicht getroffen und musste genäht werden. Backup hinter Torwart Lukas Steinhauer wird deshalb am Freitag der 18 Jahre junge Tim Uhrig sein.

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