Wichtiger Sieg der starken Tigers im Sechs-Punkte-SpielBayreuth siegt in Peiting

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Mit – nach den Ausfällen von Lukas Stettmer (verletzt) und Robert Peleikis (wegen dritter Zehner gesperrt) – nur vier gelernten Verteidigern und dem intensiven Kampf gegen Regensburg in den Beinen, waren die Voraussetzungen bei den Bayreuth Tigers schwierig. Dennoch gewann der EHC beim EC Peiting mit 4:1 (1:0, 1:0, 2:1).

Erneut übernahm Stürmer Jan Pavlu den Part in der Defensive und agierte dort wieder ruhig, souverän und so stark, als hätte er nie woanders gespielt.

Das war auch nötig, denn durch die kleinliche Regelauslegung des Schiedsrichters agierte man von Anfang an oft in Unterzahl. Das Penaltykilling klappte aber so grandios mit feinem Stellungsspiel und großem Einsatz, dass man sogar eine 3:5-Situation schadlos überstand. Beim ersten richtigen eigenen Powerplay schlug man aber sofort zu. Eine schnelle, genaue Passfolge veredelte Jozef Potac mit seinem leicht abgefälschten „Onetimer“ von der blauen Linie zum 1:0. Schon da war die Führung wegen des cleveren, effektiven Spiels nicht unverdient.

Im Mittelabschnitt zog das Tempo und die Intensität zu einem echten Spitzenspiel noch weiter an. Die Chancen wurden hochkarätiger, weil man etwas mehr Platz bekam und den beide Seiten auch nutzten. Die Goalies avancierten jeweils zu den besten Spielern ihrer Teams mit mehreren Prachtparaden, aber wieder fanden nur die Bayreuther einen Weg ins Tor. Daniel Sevos Fernschuss schlug erneut abgefälscht zum 2:0 ein. Da sich die Wagnerstädter nun auf die Spielleitung eingestellt hatten, gab es kaum noch eigene Strafen und im Powerplay deckten sie den starken Hechenrieder mit wahren Schusssalven ein, doch er brachte mit seinen Vorderleute immer noch einen Schläger oder Körperteil dazwischen. Kurz nach dem 0:2 hatten die Gelb-Schwarzen bei einem Lattenschuss des ECP etwas Glück, aber auch das gehört dazu.

Mit dem blitzschnellen 3:0 durch Dennis Thielsch nach einem Fehler im Aufbau der Hausherren, schaffte man sich  noch ein etwas größeres Polster, doch noch war die Partie nicht entschieden. Peiting versuchte es weiter und mit einem sauber verwandelten Penalty durch Krabbat bekamen sie nochmals Morgenluft. Nun drängten sie vehement auf mehr und Julian Bädermann avancierte endgültig zum Turm in der Schlacht. Wichtig war dabei auch eine clevere Auszeit von Coach Sergej Waßmiller, der dem Heimteam mitten in ihrer Drangphase damit etwas den immer mehr steigenden Schwung nahm. Mit vereinten Kräften überstand man diesen Druck des nun aufgeweckten ECP und schlug nochmals, nun entscheidend zurück. Einen fein kombinierten 2:1-Konter über den emsigen Michal Bartosch verwandelte der starke Ivan Kolozvary zum 4:1 und erstickte damit die letzte „glimmende Glut“ der Einheimischen.

Tore: 0:1 (17.) Potac (Geigenmüller/5-4), 0:2 (38.) Sevo (Kolupaylo, Bartosch), 0:3 (41.) Thielsch (Marsall, Busch), 1:3 (48.) Krabbat (Penalty), 1:4 (59.) Kolozvary (Bartosch). Strafen: Peiting 14, Bayreuth 14. Zuschauer: 701.

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