Weihnachten mit den EV Lindau IslandersTölz, Tombola, freie Tickets

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Dabei haben die Tölzer nicht irgendjemanden geschlagen, sondern zuletzt das vorherige Spitzenduo VER Selb (4:1) und EV Regensburg (4:2) geschlagen nach Hause geschickt. Aber auch auswärts läuft‘s beim besten Heimteam der Liga jetzt wieder, denn in Deggendorf und Landshut (jeweils 3:2) ist es nicht einfach, zu gewinnen. Eine Niederlage gab es zuletzt nur in Weiden – diese aber erst in der Verlängerung, womit Bad Tölz nun seit acht Spielen in regulärer Spielzeit ungeschlagen ist, und sage und schreibe sieben Mal gewonnen hat.

Ein wenig trifft die Islanders wohl eine Mitschuld an der Serie der Löwen. Denn die begann just nach dem sensationellen 5:2- Sieg der Lindauer Mitte November gegen das Team von Axel Kammerer, der über die Niederlage damals so angefressen war, dass er komplett vergaß, die Leistung des Gegners anzuerkennen. Denn dies war sicherlich einer der besten Auftritte des EVL in dieser Oberliga- Saison. „Daran wollen wir natürlich anknüpfen und das brauchen wir auch, um bestehen zu können“, sagt Trainer Dustin Whitecotton, der wahrscheinlich aber nicht auf sein komplettes Team zurückgreifen kann. „Im Moment geht in der Kabine die Grippe um“, berichtet Geschäftsführer Sebastian Schwarzbart. „Dabei geht es nicht um einen einfachen Schnupfen oder Männergrippe, sondern wir haben Spieler, die mit Fieber im Bett liegen.“ Deshalb war es auch mehr als eine Talentsichtung, dass in dieser Woche Spieler aus dem Ravensburg/Lindauer DNL2- Team in den Trainingsbetrieb eingebunden wurden.

Ein wichtiger Schlüssel wird für die Islanders wieder die Defensivleistung sein. Bad Tölz weist zwar nicht so viele Tore auf, wie die anderen Spitzenteams und hat mit Topscorer Jordan Baker (31 Punkte) auch nur einen Spieler unter den Top 20 der Liga. Aber nicht nur die Ausgeglichenheit macht die „Buam“ so gefährlich, sondern vor allem das beste Powerplay der Liga. Die Erfolgsquote von knapp 30 Prozent sagt aus, dass jedes dritte Überzahlspiel verwandelt wird. Auch hier taucht der Name Baker ganz vorne in den Statistiken auf, hat der Kanadier doch sieben seiner 13 Tore in Überzahl erzielt – und die Probleme der Islanders in Unterzahl sind hinlänglich bekannt, kosteten sie doch den EVL gegen Selb ein besseres Resultat.

Auf der anderen Seite kommen die Schwarz-Gelben mit der besten Abwehr der Liga an den Bodensee. Auch hier trägt ein „Special Team“ dazu bei, dass es erst 49 Mal hinten einschlug: Die Löwen sind auch in Unterzahl die besten der Liga. Dass in dem Zusammenhang Stammkeeper Markus Janka ebenfalls Bestwerte in der Oberliga hält, überrascht wenig.

Es wird also wieder ein harter Brocken für die Islanders, die aber bisher gerade zuhause in dieser Saison immer wieder eine Lösung gefunden haben, um sich gut aus der Affäre zu ziehen. Punkte gegen Bad Tölz wären ein Bonus – sozusagen ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, würden aber im Kampf um Platz Acht weiterhelfen, zumal am 2. Weihnachtsfeiertag mit der Partie beim EV Landshut ein weiteres schweres Auswärtsspiel ansteht.

Apropos Weihnachtsgeschenk: Die Islanders laden alle Kinder bis einschließlich 14 Jahre ein, sich das Spektakel kostenlos anzusehen. „Wir hoffen mit dieser Aktion vielen Kindern ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk bereiten zu können“, so Sebastian Schwarzbart.

Beim Spiel findet auch die große Tombola statt, der Fanclub Bodensee Fighters hat hier 1000 Preise gesammelt, bei insgesamt 3000 Losen gewinnt somit jedes Dritte. Der Gesamterlös kommt dem Lindauer Nachwuchs zugute.


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