Weiden und Deggendorf – zwei Play-down-KandidatenEHC Bayreuth

Weiden und Deggendorf – zwei Play-down-KandidatenWeiden und Deggendorf – zwei Play-down-Kandidaten
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Bis dahin gilt es, einen der ersten vier Plätze zu halten, die automatisch Heimrecht in der ersten Runde zur Folge haben. Die Gegner am kommenden Wochenende kommen aus den Niederungen der Oberliga-Tabelle. Am Freitag um 20 Uhr erfolgt das vierte und letzte Aufeinandertreffen dieser Saison mit dem 1. EV Weiden, am Sonntag um 18 Uhr stellt sich der Tabellenneunte Deggendorf Fire im Tigerkäfig vor.

Das ewig junge oberfränkisch-oberpfälzische Derby steht zwar im Schatten des oberfränkischen Klassikers, lockt aber immer wieder die Massen in die Stadien. Über 6800 Zuschauer wollten in den bisherigen Aufeinandertreffen die beiden Mannschaften sehen. Traditionell folgen auch viele Fans ihren Mannschaften zu den Auswärtsspielen beider Clubs.

Die Oberpfälzer waren ambitioniert in ihre zweite Oberliga-Saison gestartet - Platz acht war das erklärte Ziel. Aber trotz namhafter Zugänge blieben sie weit hinter den Erwartungen zurück und belegen mit 35 Punkten nur den elften und vorletzten Platz, den sie wohl auch nach Abschluss der Vorrunde innehaben werden. Ihre Punkte holten die „Blauen Teufel“ aber vor allem in der heimischen Eishalle, während sie auswärts noch keinen einzigen Dreier einfahren konnten. Lediglich sieben Zähler nahmen sie mit nach Hause. Dabei stehen mit Grassi, Andrasovsky und Waldowsky drei Hochkaräter im Team, die eine Ausnahmereihe bilden. In der Defensive setzen Barry Noe und Ralf Herbst die Akzente. Center David Musial verabschiedete sich im Dezember Richtung Regensburg und wurde nicht mehr ersetzt. Zudem musste man auf die Verletzung von Stammgoalie Daniel Huber reagieren und verpflichtete den deutsch-tschechischen Torhüter Rostislav Kosarek. In der Breite war das aber vermutlich zu wenig, um sich in der langen Oberliga-Saison durchzusetzen. Auch die Verpflichtung von Verteidiger Willaschek aus Kassel und der Wechsel von Nachwuchstrainer Peter Hampl für den glücklosen Viktor Proskuryakov an der Bande brachte keine Wende. Man sollte aber die Weidener nicht unterschätzen. In Heimspielen schickten sie bereits die viel höher eingeschätzten Mannschaften aus Freiburg, Bad Tölz, Peiting und Füssen ohne Punkte auf die Heimreise und gaben auf diese Weise immer wieder deutliche Lebenszeichen von sich. In den bisherigen drei Partien konnten sich die Tigers in den Heimspielen mit 7:3 und 8:2 durchsetzen, im Auswärtsspiel gelang – allerdings gegen einen stark ersatzgeschwächten Gegner – ein 3:0-Auswärtserfolg.

Die Deggendorfer stehen mit 51 Punkten knapp „unter dem Strich“ auf Rang neun der Tabelle. Vier Zähler sind es zum „rettenden“ achten Rang, den im Moment die Erding Gladiators einnehmen. Daher sind sie brandgefährlich. Sie benötigen jeden Punkt, um diesen Abstand noch zu verringern. Und Oberfranken ist scheinbar ein gutes Pflaster für die Benda-Schützlinge: Neben dem 4:2-Auswärtssieg im Dezember im Tigerkäfig brachten sie vor einigen Wochen das Kunststück fertig, einen Sieg bei Tabellenführer Selb zu erringen, was bisher nur den Tölzer Löwen in dieser Saison gelang. Die Niederbayern hatten aber anfänglich auch mit widrigen Umständen zu kämpfen: Erst kam das Hochwasser, dann musste das Stadiondach während der Saison erneuert werden, so dass die Vorbereitung schwierig und der Saisonstart gründlich daneben ging. Vom letzten Platz aus startete man dann eine Aufholjagd, die aber immer wieder von Rückschlägen, auch aufgrund Verletzungspech, unterbrochen wurde. Der Kontakt zu Rang 8 brach aber nie ab, was für die Qualität der Mannschaft sprecht. Topscorer der Mannschaft sind Stefan Ortolf, Andrew Schembri und Ex-Nationalspieler Jan Benda jun., der auch Kopf der Deggendorfer Defensive ist. Der Deutsch-Italiener Sandro Agricola und sein Back-Up Louis-Vincent Albrecht bilden das Goalie-Duo. In den bisherigen Aufeinandertreffen gewannen jeweils die Auswärtsteams. Die Spiele in Deggendorf gingen beide mit 4:5 und 2:9 an die Wagnerstädter.

Beide Mannschaften werden den Tigers sicherlich alles abverlangen, Weiden wird als Derbygegner immer motiviert sein, Deggendorf steht unter Druck, unbedingt punkten zu müssen. Die personelle Lage macht es Coach Sergej Waßmiller auch nicht leichter. Möglicherweise kehren die zuletzt fehlenden Daniel Sevo und Jozef Potac zurück, was vor allem für die Defensive weitere Stabilität bringen würde. Definitiv fehlen werden Marcel Juhasz, Flo Müller, Roman Göldner und Nicolai Pleger.

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Oberliga Süd Meisterrunde

Freitag 31.01.2020
Eisbären Regensburg Regensburg
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EC Peiting Peiting
Blue Devils Weiden Weiden
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Starbulls Rosenheim Rosenheim
SC Riessersee Riessersee
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EV Lindau Lindau
Deggendorfer SC Deggendorf
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Selber Wölfe Selb
ECDC Memmingen Memmingen
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EV Füssen Füssen
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