Weiden gleicht gegen Selb ausEntscheidung in der Verlängerung

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Die Gastgeber gingen ähnlich aggressiv wie am Freitag zu Werke und störten durch eine enorme Laufbereitschaft sowie ein frühes Forecheckings den Selber Spielaufbau. Vor allem die dritte Formation der Gäste geriet zu Spielbeginn dadurch das ein oder andere Mal unter Druck. Folgerichtig die Führung der Blue Devils. In Unterzahl ergab sich für Piwowarczyk eine Breakchance, die aber ungenutzt blieb. Zwei Minuten später sorgte „Piwo“ dann doch für den Ausgleich, als Lehr einen Mudryk-Schuss nicht sauber klären konnte.

Die Wölfe bekamen die Weidener nun immer besser in den Griff. Neumann verzog knapp, Dorr machte bei einem Alleingang fast alles richtig, fand aber in Torwart Lehr seinen Meister. Die Führung für die Wölfe lag in der Luft und als Geisberger einfach mal den Schläger in Hendriksons Schuss hielt, zappelte die Scheibe im Tornetz. Gegen Ende des Mittelabschnitts drängten die Blue Devils jetzt nochmal auf den Ausgleich, doch Mitten in dieser Drangphase erhöhte Dorr durch einen schön über Gare-Vertreter Hördler und Moosberger herausgespielten Treffer auf 3:1.

3:1-Führung für die Gäste? Da war doch was: Im ersten Aufeinandertreffen gab es diesen Spielstand auch und Selb konnte das Spiel noch drehen. Weiden stemmte sich nun mit unbändigem Willen gegen die zweite Niederlage in der Serie und hatte Erfolg. Zunächst brachte der Ex-Selber Schmid die Oberpfälzer heran, dann erzielten sie den Ausgleich, als Selb die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel bekam. Dies war der Startschuss für eine turbulente Schlussphase. Sekunden nach dem Ausgleich brachte Kolb die Wölfe wieder in Führung, doch Weiden glich sofort wieder aus. So musste die Verlängerung entscheiden, in der sich die Selber gleich in einer doppelten Unterzahlsituation wiederfanden. Ondruschka saß noch aufgrund einer Strafe aus der regulären Spielzeit draußen, als Meier die Scheibe vom Schläger rutschte und deshalb eine Strafe wegen Spielverzögerung bekam. Diese Situation nutzten die Gastgeber aus und entschieden das Spiel für sich.

Zeit zum Verschnaufen bleibt beiden Teams kaum. Bereits am Dienstag geht weiter. Um 19.30 Uhr steigt Spiel drei zwischen den Wölfen und den Blue Devils in der Netzsch-Arena.

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