Waldkraiburger Erfolgscoach Rainer Zerwesz hört aufBeruf und Trainerjob kosten zu viel Zeit

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Zur Saison 2014/15 hatte Rainer Zerwesz die erste Mannschaft des EHC Waldkraiburg übernommen und in den Folgejahren ging es mit den Löwen noch stärker als zuvor bergauf. Mit nur zwei Niederlagen in 24 Spielen beendete der EHC die erste Vorrunde mit Zerwesz an der Bande auf Platz 1, die Zwischenrunde brachte ebenfalls den ersten Rang und erst im Playoff-Halbfinale war gegen den späteren Meister EV Lindau Schluss. Im letzten Jahr dann folgte die Krönung: Trotz langer Verletztenmisere beendeten die Löwen die Vorrunde auf Platz 3, die Zwischenrunde wieder am Platz an der Sonne und nach erfolgreichem Viertelfinale gegen Memmingen, schalteten die Löwen im Halbfinale den amtierenden Meister vom Bodensee aus. Im Finale gab es gegen den Höchstadter EC dann einen Leckerbissen nach dem anderen und am Ende feierte der EHC Waldkraiburg vor einer Rekordkulisse im entscheidenden fünften Spiel die Meisterschaft. Mit dem Oberliga-Aufstieg ging bei vielen Fans ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung, Zerwesz hielt auch sein Wort und blieb Trainer- obwohl man eigentlich mit der Bayernliga geplant hatte. Mehr als ein Jahr ist ihm, der den Trainer-Job nur nebenher macht und hauptberuflich bei der Kraiburg TPE in Waldkraiburg arbeitet, dies aber nicht mehr möglich und mit dem Klassenerhalt hat er auch sein persönliches Ziel erreicht.

„Es war wirklich eine tolle und außergewöhnliche Zeit und es fällt mir natürlich schwer, denn Eishockey ist ein Teil meines Lebens“, erklärte Rainer Zerwesz im Vorfeld des Abschieds am Freitag. „Aber in der Oberliga ist der Trainerjob nebenbei einfach nicht machbar. Ein Jahr geht das vielleicht mal, der Zeitaufwand ist aber einfach zu hoch. Im Endeffekt ist das ein eigener Beruf, mit dem man sich mehr beschäftigen muss – aber ich habe bereits einen verantwortungsvollen Beruf“, so Zerwesz weiter, der auch für sich eine Pause möchte. „Ich selbst merke auch erste Abnutzungserscheinungen und das zeigt, wie intensiv diese drei Jahre waren.“

Das fünfte Finalspiel gegen Lindau wird sein letztes für den EHC sein und natürlich wäre ein Sieg das perfekte Abschiedsgeschenk für Zerwesz, der nach seiner erfolgreichen Eishockey-Profikarriere lange Zeit als die Sportpersönlichkeit schlechthin in Waldkraiburg galt und diesen Status durch die erfolgreiche Arbeit an der Bande der Löwen nochmals gesteigert hat. Von der Oberfläche verschwinden wird Rainer Zerwesz aber sicher nicht – man wird ihn auch weiterhin in der Raiffeisen-Arena sehen. Aber dann eben ein paar Meter hinter der Bank, an der Seite seiner Frau Katja und Bruder Edgar.

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