Waldkraiburg gibt Heimvorteil abLindau setzt sich mit 5:1 durch

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EHC-Coach Rainer Zerwesz hatte nach der Partie kein Problem, seinem Trainerkollegen Dustin Whitecotton zum ersten Sieg  zu gratulieren: „Das war völlig verdient. Wir waren 60 Minuten nicht bereit, Play-off-Hockey zu spielen, darum sind wir auch verdient als Verlierer vom Eis gegangen“, sagte Zerwesz auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Am Sonntag müssen wir ein anderes Gesicht zeigen und das werden wir auch. Denn so einen Auftritt will ich nicht noch einmal sehen“, so der 48-Jährige weiter.

„Man hat gesehen, dass die Mannschaft vor allem auch darauf heiß war, die zwei Niederlagen gegen den EHC in den Gruppenspielen zu korrigieren“, erklärte der Lindauer Coach Dustin Whitecotton. „Die ersten 30 Minuten waren hervorragend von meiner Mannschaft. Danach hat man aber schon gesehen, dass Waldkraiburg das so nicht hinnehmen wollte. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir am Sonntag eine ganz andere EHC- Mannschaft sehen werden und es noch eine lange Serie werden wird“, warnte Whitecotton gleich nach der Schlusssirene.

Bereits im ersten Drittel legten die Lindauer das Fundament für den späteren Sieg. In der siebten Minute brachte Simon Klingler die Gäste mit 1:0 in Führung (06:22) und keine zwei Minuten später legte Julian Tischendorf nach (08:12). Ihr erstes Powerplay ließen die Lindauer noch torlos verstreichen, doch nur zwei Sekunden nachdem der EHC wieder vollzählig war, schraubte Petr Heider mit einem Schuss von der blauen Linie das Ergebnis weiter in die Höhe (12:41).

Im mittleren Abschnitt gerieten die Hausherren erneut in Unterzahl und es dauerte nur 34 Sekunden, da musste sich Björn Linda im Löwen-Tor erneut geschlagen geben und Top-Torjäger Jeffrey Smith durfte das 4:0 bejubeln (32:41). Wenig später waren dann die Industriestädter mit sogar zwei Spielern mehr auf dem Eis vertreten und Andreas Paderhuber ließ von der blauen Linie nichts anbrennen (33:43).

Von der großen Aufholjagd, die im letzten Drittel geplant war, konnten die über 1000 Zuschauer – rund 30 davon aus Lindau – dann aber nicht viel sehen. Lindau verteidigte gut, blieb offensiv brandgefährlich und unterstrich seine Favoritenstellung in dieser Endspiel-Serie. So blieb es auch den Gäste vorbehalten, den 5:1-Endstand zu erzielen. Verantwortlich dafür war erneut Jeffrey Smith mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie.

Tore: 0:1 (6:22) Klingler (Cech, Fuchs), 0:2 (8:12) Tischendorf (Katjuschenko J., Koberger S.), 0:3 (12:41) Heider (Mlynek, Farny), 0:4 (32:41) Smith (Farny, Heider/5-4), 1:4 (33:43) Paderhuber (Hilpert, Kaltenhauser/5-3), 1:5 (53:16) Smith (Haug, Farny). Strafen: Waldkraiburg 6, Lindau 8. Zuschauer: 1093.

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