Viertelfinale! Selber Wölfe feiern Einzug in die nächste Runde

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Angetrieben von einigen hundert mitgereisten Schlachtenbummlern begannen die Wölfe ganz forsch in die Partie. Die ersten Möglichkeiten ließen nicht lange auf sich warten. Während die Schussversuche der Gastgeber sichere Beute des Selber Keepers Ritter blieben, so hatte sein Gegenüber besonders in der achten Minute größte Mühe, gegen die Angriffslust von Mudryk und Piwowarczyk zu bestehen. Ein Unterzahlspiel zu überstehen galt es kurz darauf auf Seiten des VER. Just in dieser Situation konnte sich Thielsch mit der Scheibe lösen. Sein flotter  Vormarsch konnte nur im letzten Moment durch Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty konnte der Angreifer jedoch nicht verwerten. Auch bei der nächsten zahlenmäßigen Unterlegenheit hielten die Schützlinge von Trainer Cory Holden souverän dagegen. Vorne hatte man kurz vor dem Drittelende allerdings wiederum das Nachsehen. Geisbergers Versuch, den Puck hoch ins Eck des Tores zu schlenzen, konnte Torhüter Agricola gerade noch abwehren.

Auf einen gefährlichen Deggendorfer Angriff zum Start des zweiten Abschnitts wusste Selb die passende Antwort. Über rechts marschierte Geisberger ins gegnerische Drittel und zog den Puck zielsicher zur Führung in die Maschen. Zwar blieb ein folgendes Überzahlspiel noch ungenutzt. Was folgte war aber eine kleine Eishockeydemonstration vom feinsten seitens der Wölfe. Während man nach hinten sicher arbeitete, so rollte Angriff für Angriff auf den gegnerischen Kasten. In erneutem Powerplay war es Geisberger, der im Nachstochern auf 2:0 erhöhte. Selb war weiter klar am Drücker. Aus der Überlegenheit und den sich erarbeiteten Chancen machte man allerdings zu wenig - viel zu wenig. Das sollte sich rächen. Deggendorf vollendete eine der wenigen Situationen vor dem Selber Kasten zum Anschlusstreffer. Als Selb schließlich gar noch zwei Mann weniger auf dem Eis hatte, nutzten das die Niederbayern prompt zum 2:2-Ausgleich aus.

Nun brannten die Wölfe im letzten Drittel darauf, die Serie vorzeitig für sich zu entscheiden. Noch aber musste kurz ein gefährlicher Angriff der Hausherren überstanden werden, ehe mit einem schnellen Gegenzug  die erneute Führung erzielt werden konnte. Über Shadewaldt und Piwowarczyk ging die Scheibe auf die rechte Seite zu Geisberger, der den mitgereisten Anhang zur Partyarea werden ließ. Noch war in der Partie aber jede Menge Spannung geboten. Deggendorf versuchte wieder heranzukommen. Hochkonzentriert hielt der VER dagegen und suchte selbst die Entscheidung. Die gelang in Überzahl, als vor dem Kasten im Gewühl Mudryk den Überblick behielt und das 4:2 erzielte. Damit war endgültig nur noch Feiern und die große lange Party angesagt.

Mit dem Auswärtssieg stehen die Wölfe im Viertelfinale um die Oberliga-Meisterschaft. Als Viertbester der Südgruppe  - außer Regensburg schießt Peiting aus dem Rennen – dann wäre man Drittbester, wird der VER auf das beste Team der Endrunde der Oberligen West, Nord und Ost treffen. Die Entscheidung um den Einzug ins Halbfinale wird ebenso im Best-of-Five-Modus ausgespielt. Dabei gastieren die Holden-Schützlinge zunächst am kommenden Freitag in der Fremde. Am 18. März steht das zweite Spiel dann in der Autowelt König Arena an, ehe es schließlich am Dienstag (20. März) wieder auswärts geht. Sollte nach diesem dritten Match  noch kein Team drei Partien für sich entschieden haben, so stehen der 23. März (in Selb) und spätestens der 25. März (auswärts) als Spieltermine fest. Mit wem es der VER Selb zu tun bekommt, entscheidet sich am Sonntag. Als mögliche Gegner kommen Duisburg, Dortmund oder Bad Nauheim in Betracht.

Tore: 0:1 (20:42) Geisberger (Piwowarczyk), 0:2 (28:55) Geisbeger (Piwowarczyk; 5-4), 1:2 (34:48) Hanfstingl (Ortolf), 2:2 (38:53) Frank (5-3), 2:3 (44:08) Geisberger (Schadewaldt, Piwowarczyk), 2:4 (51:49) Mudryk (Piwowarczyk, Geisberger). Strafen: Deggendorf 8, Selb 10. Zuschauer: 1751.

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