Vierte Reihe sichert Selber Wölfen das Sechs-Punkte-WochenendeHart umkämpfter Auswärtssieg in Garmisch

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Gleich im ersten Drittel zeigte sich, dass sich bei dieser Partie zwei Top-Mannschaften gegenüberstanden. Die Garmischer kreierten gleich nach Gewinn des Auftaktbullys zwei Chancen, die Weidekamp aber ohne Probleme parieren konnte. Nach gut vier Minuten zeigten die Hausherren dann einen weiteren starken Angriff, indem sie sich durch die Wölfe-Defensive durchkombinierten. Diese Aktion belohnte Arkiomaa nach Zuspiel von Vollmer für den SCR mit der 1:0-Führung – Wölfe-Goalie Weidekamp war hier chancenlos. Das Team von Wölfe-Coach Hohenberger zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt, setzte sich anschließend immer wieder im Drittel des SC Riessersee fest und brachte einige gute Schüsse auf das Tor von Schneider. Die besten Chancen hatte die zweite Reihe in Person von Hammerbauer und Snetsinger aus dem Slot, am SCR-Keeper war allerdings kein Vorbeikommen, sodass Selb mit dem knappen Rückstand in die erste Pause gehen musste.

Auch ins zweite Drittel starteten beide Mannschaften offensiv stark, wobei vor allem die Wölfe viel Druck auf die gegnerische Defensive ausübten. In der 28. Minute sah Gare dann Miglio an der gegnerischen blauen Linie und bediente ihn mit einem Pass quer durch die neutrale Zone. Dieser zog mit von ihm gewohnt hohen Tempo vor den Garmischer Keeper Schneider, netzte eiskalt ein und brachte seine Farben somit das erste Mal auf die Anzeigetafel. Die Gäste übten weiterhin viel Druck aus, doch der SC Riessersee konnte auch immer wieder Gegenzüge fahren, bei denen sich Weidekamp einmal mehr unter Beweis stellen durfte. Als Eckl dann die erste Strafzeit des Abends für die Gastgeber absitzen musste, zog Wölfe-Kapitän Ondruschka im Powerplay von der blauen Linie ab und traf zur 2:1-Führung.

In die letzten 20 Minuten starteten beide Mannschaften mit einem Mann weniger, da beide zum Ende des Drittels noch eine Strafe erhielten. Wölfe-Coach Hohenberger musste auf Verelst, der nach der Hälfte des Spiels das Eis verletzungsbedingt verlassen musste, verzichten, auch Geisberger musste frühzeitig aufgeben. Als den Garmischern ein Powerplay zugesprochen wurde, nutze Soudek diese Gelegenheiten für seine Farben und stellte auf 2:2. Es folgte ein spannender, harter Kampf und man merkte, dass weder der SCR noch der VER als Verlierer vom Eis gehen wollten. In der 51. Minute eroberte sich Snetsinger die Scheibe in der Rundung und spielte auf Linden, der den Puck von der blauen Linie auf das Tor der Heimmannschaft brachte. Diesen Schuss konnte Schneider zwar noch abwehren, den Abpraller ließ sich Hammerbauer jedoch nicht entgehen und brachte die Wölfe erneut in Führung. Doch die Freude hielt wieder nicht lang, da nur eine Minute später Vollmer erneut für Garmisch ausgleichen konnte. Schlussendlich zahlte sich in der kräftezerrenden Schlussphase die Tiefe des Wölfe-Kaders aus, denn es war Hohenbergers vierte Reihe in Person von Klughardt, die drei Minuten vor Schluss das Game-Winning-Goal erzielte und damit das Sechs-Punkte-Wochenende für seine Farben klarmachte.


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