„Verteidigungsminister“ Paderhuber geht in PensionRoutinier beendet seine Karriere

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„Verteidigungsminister wieder im Amt – Make Waldkraiburg great again“ stand auf dem Schild am 12.November 2016 in der Raiffeisen Arena beim Heimspiel der Oberliga Süd gegen den EV Lindau. Damals gab es nochmals den Rücktritt vom Rücktritt und Andreas Paderhuber lief wieder für die Löwen auf – jetzt ist aber endgültig Schluss. Beruflich hat sich beim 39-Jährigen zuletzt viel getan und somit ist Familie, Beruf und Eishockey für Andreas Paderhuber nicht mehr drin.

„Es ist für uns natürlich schade, dass Andreas Paderhuber aufhört, aber wir freuen uns und sind auch sehr stolz, dass so ein toller Spieler und Sportsmann lange für den EHC Waldkraiburg aufgelaufen ist und immer alles gegeben hat“, erklärte EHC-Präsident Wolfgang Klose zum Karrierende der Nummer 11 der Löwen.

20 Jahre im semi-professionellen und professionellen Eishockey war Andreas Paderhuber jetzt unterwegs, der 1997 im Seniorenbereich bei den Starbulls Rosenheim in der DEL debütierte. Für den Traditionsverein spielte er später auch in der Oberliga und nach Gewinn der Meisterschaft 2010 auch in der zweiten Bundesliga. In Deutschlands zweithöchster Spielklasse war er zudem für den SC Riessersee und den EHC Bad Aibling aktiv, in der Oberliga ging er auch für den KEV Hannover und den EHC Klostersee aufs Eis. 2013 kam Andreas Paderhuber dann gemeinsam mit Max Kaltenhauser aus Grafing nach Waldkraiburg und läutete die größte Erfolgsphase der letzten Jahre mit den Löwen ein: 2016 die Bayerische Meisterschaft und der Oberliga-Aufstieg nach knapp 25 Jahren, 2017 die Bayerische Pla-yoff-Meisterschaft.

Insgesamt stand der Defensiv-Routinier in 147 Spielen in der Bayern- und Oberliga für den EHC Waldkraiburg auf dem Eis, dabei verbuchte er 43 Tore und bereitete weitere 97 Treffer vor.

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