VER unterliegt Halle – Vorfreude aufs PokalspielSelber Wölfe

VER unterliegt Halle – Vorfreude aufs PokalspielVER unterliegt Halle – Vorfreude aufs Pokalspiel
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Mit größerem Aufgebot freut man sich jetzt allerdings auf Sonntag. Denn da empfängt der VER in der ersten DEB-Pokalrunde keinen geringeren als den aktuellen Titelverteidiger Bietigheim Steelers in der Autowelt König Arena. Spielbeginn des ersten Saisonhighlights ist um 18 Uhr.

Mit 6:14 ging der VER Selb bei seinem letzten Auftritt in Halle vor drei Jahren unter. Was via Hinweis auf der Videoleinwand im Stadion Motivation für die Hausherren bedeuten sollte, war für die Wölfe Warnung. Sie, die auf Jeschke, Fischer und Schadewaldt verzichten mussten, begannen entsprechend konzentriert, wenngleich die Gastgeber früh die ersten Warnschüsse abfeuern konnten. Selb machte seine Sache jedoch ordentlich, kam selbst in Unterzahl durch Hördler zu einen guten Konter, der erst kurz vor dem Abschluss gestört werden konnte. Ein späteres Überzahlspiel brachte mehrere teils gute Chancen am Stück. Zweimal Piwowarczyk und aus dem Hinterhalt Schütt war es nicht gegönnt, die Führung zu erzielen. Dies gelang in der 13. Minute dem Ost-Oberligisten. 12 Sekunden Powerplay genügten zum 1:0. Das nächste Unterzahl meisterten die Holden-Schützlinge zwar. Wenig später machten die Einhemischen nach Bullygewinn in der Selber Zone kurzen Prozess und erhöhten auf 2:0. Der VER versteckte sich nicht, probierte es bis zur Pause heranzukommen, erneut verfehlten die Schüsse allerdings das Ziel.

Das klappte dafür in der 24. Minute als Selb ins gegnerische Drittel drängte, die Scheibe zu Hördler gelang und er verkürzen konnte. Halle machte nun aber gehörig Tempo, kam dabei nicht nur gefährlich vor das Gehäuse des VER, sondern war durch Thiede gleich zwei Mal erfolgreich. Trainer Holden nahm Auszeit, um wieder Ruhe ins Spiel seines Teams zu bringen. Dies gelang zeitlang. Sogar ein fein herausgespielter Treffer gelang durch Piwowarczyk. Lichterloh brannte es jedoch in der Folge wiederum vor dem Selber Kasten. Der zwischenzeitlich eingewechselte Kümpel zeichnete sich mehrfach aus. Acht Sekunden vor der Pause musste aber auch er den ersten Gegentreffer schlucken.

Die Saale Bulls hatten auch anfangs des Schlussabschnitts mehrfach Möglichkeiten erarbeitet, bis Kolozvary das halbe Dutzend vollmachen konnte. Piwowarczyk antwortete mit dem 3.6 aus Sicht des VER. Fünf Minuten vor dem Ende verkürzte der Ex-halle-Spieler Lehmann mit einem Schuss unter die Latte gar weiter. Doch Halle machte schließlich mit dem Treffer zum 7:4 alles perfekt.

Tore: 1:0 (12:20) Veitwitsch (Kolozvary, Koziol; 5-4), 2:0 (16:53) Miklik (Zille), 2:1 (23:38) Hördler (Warkus, Bauer), 3:1 (25:45) Thiede (Slanina, Köllner), 4:1 (27:23) Thiede (Zille, Miklik), 4:2 (34:02) Piwowarczyk ( Mudrylk, Schütt), 5:2 (39:52) Lemmer (Slanina, Lupzig), 6:2 (46:53) Kolozvary (Veitwitsch), 6:3 (48:05) Piwowarczyk (Mudryk, R. Schneider), 6:4 (55:48) Lehmann (Piwowarczyk), 7:4 (57:16) Thiede (Ziller, Slanina). Strafen: Halle 10, Selb 14.

Wölfe freuen sich auf Pokalduell gegen den Titelverteidiger

Nun überwiegt die Vorfreude aber ganz auf diesen Sonntag. Dann nämlich steht den Wölfe-Fans das erste Pflichtspiel der Saison ins Haus. Im Wettbewerb um den DEB-Pokal hat man in dieser ersten Runde zugleich ein lukratives Los bekommen. Mit den Bietigheim Steelers kommt kein geringerer als der aktuelle Titelverteidiger in die Autowelt König Arena. Angekündigt hat sich auch ein nahezu ausgebuchter Fanbus aus dem Baden-Württembergischen. Stimmung auf den Rängen sollte also garantiert sein.

Wenn um 18 Uhr der Puck zum Anfangsbully eingeworfen wird, ist der VER freilich der klare Außenseiter gegen den Zweitligisten. Pokalüberraschungen gab und gibt es aber immer wieder. Warum also auch nicht diesmal! Bis dato steht das Steelers-Team von Trainer Kevin Gaudet in der Vorbereitung ungeschlagen da, möchte siegreich in die am nächsten Wochenende beginnende Punkterunde der 2. Bundesliga starten.

Die Wölfe indes müssen sich in Anbetracht der bisherigen Auftritte gehörig steigern. Egoismus ist fehl am Platz, Teamwork gefragt – doch das ist nicht viel anders, um auch in der Oberliga-Runde erfolgreich sein zu können…

Eintrittskarten für den Pokalschlager gibt es im Vorverkauf wiederum einfach und bequem per „[email protected]“ online zu erwerben. Zu finden ist der Ticketshop auf der Vereinswebseite unter selber-woelfe.de.

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