VER macht es unnötig spannendSelber Wölfe

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Um diese drei Punkte musste der VER Selb unnötig lange zittern. Und teuer erkaufen. Herbert Geisberger schied mit Verdacht auf Kieferbruch aus und könnte den Wölfen damit lange Zeit fehlen. Eine genaue Diagnose soll am Montag ein Besuch beim Kieferchirurgen bringen.

Auf dem Eis ging es fast ausschließlich in eine Richtung. Das Tor der Gäste stand nach einer kurzen Anlaufzeit der Wölfe, die neben Nägele, Lilik und Schneider auch auf Schmid (krank) verzichten mussten, unter Dauerbeschuss. Allerdings stand dort auch ein Meister seines Fachs zwischen den Pfosten. Der erst 18-jährige Torwart Fießinger brachte die Hausherren eine knappe Viertelstunde fast zur Verzweiflung. In der sechsten Minute war es Hördler, der freistehend am klasse reagierenden Fießinger scheiterte, nur 60 Sekunden später hatte Piwowarczyk die Führung auf dem Schläger. Aber wieder war der Füssener Keeper zur Stelle. Bei Mudryks Schuss in der elften Minute stand der Pfosten im Weg. Das Tor der Allgäuer schien wie vernagelt. Bis zum dritten Überzahlspiel der Wölfe. Zunächst scheiterten Piwowarczyk und Geisberger, ehe der Dauerdruck der Hausherren doch belohnt wurde. Piwowarczyk fand durch Freund und Feind die Lücke und traf zum 1:0. In der 18. Minute folgte die Verletzung von Geisberger. Der Füssener Mayr traf den Selber Stürmer – wohl unabsichtlich – mit dem Schläger im Gesicht. Für den Gäste-Verteidiger war das Spiel damit beendet. Geisberger kam nach einer kurzen Pause zwar aufs Eis zurück, musste später aber auf Anraten der Ärzte doch vorzeitig die Partie beenden.

In Überzahl starteten die Wölfe in das zweite Drittel - und waren durch Hendrikson bereits nach 39 Sekunden erfolgreich. Kaum war die fünfminütige Überzahl der Hausherren vorbei, erhielt mit Schöpf bereits der nächste Füssener zwei Minuten aufgebrummt. Der mit einer etwas eigenwilligen Haar- und Bartpracht ausgestatette Gäste-Verteidiger sah von der Strafbank aus einen VER Selb, der sich im Powerplay zwar zahlreiche Möglichkeiten herausspielte, im Abschluss aber weiter Schwächen zeigte. Nach einer knappen halben Stunde taten die Gäste etwas mehr für die Offensive. Erst recht, als mit Schwarzmeier und Meier gleich zwei Selber auf der Strafbank saßen. Die 3:5-Unterzahl überstanden die Hausherren noch, beim 4-5 fingen sich sich dann aber den Anschlusstreffer der Gäste ein. Und Füssen hatte nun Lunte gerochen.

Die Wölfe wirkten plötzlich fahrig und ließen weitere Möglichkeiten des Tabellenvorletzten zu. Für etwas Beruhigung sorgte erst wieder Piwowarczyk, der in der 37. Minuten wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung für den Gastgeber herausschoss. Im Schlussdrittel blieb die Chancenverwertung das Manko der Hausherren. Und prompt schepperte es hinten. Füssen nutzte das zweite Überzahlspiel zum zweiten Treffer. Effektiv nennt man sowas.

Auch Paukers wichtiger Treffer zum 4:2 schien nur eine Vorentscheidung. Die Gäste nahmen 74 Sekunden vor Spielende den Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis und trafen 57 Sekunden vor dem Ende zum 4:3. Nun war nochmals richtig zittern angesagt, ehe die Schlusssirene die knapp 1700 Fans erlöste.

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