VER gewinnt für Vater MudrykSelber Wölfe

VER gewinnt für Vater MudrykVER gewinnt für Vater Mudryk
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Die wichtigste Nachricht, zumindest für einen Mann, gab es vom Stadionsprecher bereits vor dem Spiel: Jared Mudryk ist frischgebackener Vater eines Sohnes. Und dies schien die Wölfe auch zu inspirieren. Bereits nach drei Minuten durften die Selber Anhänger jubeln. Mudryk scheiterte zunächst noch an Torwart Morczinietz, Sekunden später aber traf Geisberger zum 1:0. Die Hausherren machten weiter Druck und kamen zu guten Möglichkeiten durch Schiener, Heilman und Hördler, die aber allesamt am starken Keeper der Gäste scheiterten. Trotz magerer Kulisse herrschte zu diesem Zeitpunkt gute Stimmung in der Netzsch-Arena. Zweimal mussten die Zuschauer aber tief durchatmen. Zunächst rauschte ein abgefälschter Puck in die Sitzplatzränge, richtete aber keinen Schaden an. Dann rauschte Gästespieler Kaller kopfüber in die Bande, kam nach kurzer Behandlung aber wieder auf die Beine. Das Spiel war für den 18-jährigen EHC-Verteidiger jedoch vorzeitig beendet.

Nach acht Minuten schien erstmals Gefahr für das Selber Tor zu drohen, als VER-Verteidiger Meier auf der Strafbank Platz nehmen musste. Die besseren Möglichkeiten in diesen zwei Minuten hatte aber der VER durch Neugebauer und Mudryk. Erst 36 Sekunden vor Ablauf der Strafe musste auf der Gegenseite auch Torwart Suvelo zwei Mal eingreifen – und hatte alles im Griff. Als Meier nach zwölf Minuten erneut auf die Strafbank geschickt wurde, machten es die Gäste besser. Klostersee profitierte freilich von einem Lapsus der Selber. Der Puck schien bereits geklärt, kam dann aber doch noch einmal zu Senger, der trocken abzog und zum 1:1 traf. Die Wölfe waren nun etwas außer Tritt und anfällig für Konter. Suvelo musste gegen den durchgebrochenen Kablau sein ganzes Können aufbieten. Erst nach 17 Minuten gab es für den VER wieder eine Möglichkeit zur Führung, Neugebauer brachte die Scheibe aus kurzer Distanz aber nicht an Morczinietz vorbei.

Nach 25 Minuten gab es das erste Überzahlspiel für die Wölfe, außer zwei Schüssen von Schadewaldt droht aber keine große Gefahr für Klostersee. Der EHC stand defensiv gut und lauerte auf Selber Fehler. Die passierten zwar immer wieder mal. Nach einer knappen halben Stunde wurden die Angriffsbemühungen der Holden-Schützlinge aber belohnt: Nach Vorarbeit von Meier und des gut aufgelegten und sehr fleißigen Neugebauer nahm Pauker den Puck vor dem Tor mutig aus der Luft – und traf zum 2:1. Zwei Minuten später fast der dritte Selber Treffer. Bei angezeigter Strafe gegen die Gäste scheiterte Neumann aber am Pfosten. Das Tor fiel dann in Unterzahl: Schiener luchste den Gästen den Puck ab und behielt alleine vor Morczinietz die Nerven. Die Wölfe drängten nun weiter. Heilman, Neugebauer und Mudryk fehlte allerdings das Glück im Abschluss.

Für die Vorentscheidung sorgte dann in der 43. Minute Piwowarczyk. Vorausgegangen war eine herrliche Vorarbeit von Geisberger, der zwei Gästespieler düpierte und vor dem Tor uneigennützig seinen Sturmpartner bediente. Kurz darauf gerieten sich einige Akteure beider Mannschaften in die Haare. Die Gemüter beruhigten sich aber schnell wieder. Dann durfte sich Suvelo wieder einmal auszeichnen. Quinlan tauchte alleine vor dem Selber Keeper auf, scheiterte aber am glänzend reagierenden Finnen.

Die Hausherren hatte das Spiel in den letzten zehn Minuten im Großen und Ganzen gut im Griff, auch wenn der EHC Klostersee zu keinem Zeitpunkt aufsteckte und stets um eine Resultatsverbesserung bemüht war. In manchen Situationen noch einen Tick konzentrierter sollten die Wölfe am morgigen Sonntag beim gestern in Bad Tölz siegreichen Deggendorfer SC zu Werke gehen, um keine unliebsame Überraschung zu erleben.


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