VER beendet schwarze SerieSelber Wölfe

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Das Derby begann vor ausverkauftem Haus mit zehnminütiger Verspätung. Beide Mannschaften suchten vor der stimmgewaltigen Kulisse sofort den Vorwärtsgang, In den ersten fünf Minuten spielten sich die gefährlicheren Szenen vor dem Tor der Selber ab. Vor allem Andrasovsky sorgte bei den schnellen Gegenangriffen für einige Unruhe bei den Wölfen, die aber mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel übernahmen. Lehmann und Schiener prüften zunächst mit Distanzschüssen den Weidener Keeper Huber. Der hatte in der zehnten Minute erstmals richtig Glück, als Hendrikson frei zum Schuss kam, aber ebenso knapp scheiterte wie zwei Minuten später Geisberger. In der 14. Minute profitierte erneut Hendrikson, der gestern die dritte Reihe anführte, von einem Scheibenverlust der Hausherren vor dem eigenen Tor. Doch erneut brachte der Selber Angreifer die Scheibe nicht zwischen den Pfosten unter. Genau den Pfosten visierte in der 18. Minute Geisberger nach einem guten Zusammenspiel mit Mudryk an. Das tor lose Remis schmeichelte zu diesem Zeitpunkt den Oberpfälzern, die bis dahin auch eine gesunde Härte an den Tag legten.

In das zweite Drittel starteten die Wölfe in Überzahl, konnten aber keinerlei Gefahr heraufbeschwören. In der 24. Minute durften die über 500 mitgereisten Selber Fans dann aber jubeln. Einen Bilderbuchkonter über Piwowarczyk und Mudryk vollendete Geisberger, der dort stand, wo ein Torjäger stehen muss, zum 0:1. Der EV Weiden antwortete mit wütenden Angriffen. Es entwickelte sich nun ein Spiel mit echtem Derbycharakter, was sich auch in den Strafzeiten auswirkte. Die häuften sich vor allem auf Selber Seite. Richtig in die Haare gerieten sich nach einer halben Stunde der Weidener Mittermeier und Neumann. In der 34. Minuten wurden dann die Ausgleichsbemühungen der Hausherren belohnt. Kurz nach Ablauf einer Selber Strafzeitg bediente Köbele hinter dem Tor Zellner, und der schoss unhaltbar zum 1:1 ein. Die Möglichkeit, die Wölfe noch im zweiten Drittel wieder in Führung zu schießen, bot sich in der 38. Minute Moosberger in Überzahl.

Packende Torszenen gab es auch zu Beginn des Schlussabschnitts. Zunächst zielte Geisberger ganz knapp am Dreieck des Weidener Tores vorbei. Auf der Gegenseite musste Suvelo zwei Mal sein ganzes Können aufbieten, um eine Führung der Hausherren zu verhindern. In der 48. Minute sorgte Moosberger für Ekstase im Selber Fanblock. Hördler erkämpfte sich den Puck, Lehmann zog ab und die Leihgabe aus Bietigheim vollendete den Abpraller zum 1:2. Mehrmals hatten die Wölfe in der Folge den dritten Treffer auf dem Schläger, vergaben aber beste Möglichkeiten. So musste bis zum Schluss gezittert werden, ehe der erste Sieg in Weiden nach 16 Jahren unter Dach und Fach war.

Mit der Schlusssirene kam es nach einem bösen Foul von Musial dann noch zu tumultartigen Szenen auf dem Eis und einer kleinen Schlägerei zwischen den beiden Keepern Huber und Suvelo.

Am Sonntag (18 Uhr) empfängt der VER Selb im zweiten Derby des Wochenendes den EV Regensburg. Aufgrund des zu erwartenden hohen Zuschauerandrangs öffnen die Stadiontüren bereits um 16.30 Uhr.

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